Deutsches Historisches Institut in Rom
Newsletter 1-2019
Januar-März

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Grußwort

Nach den Feiertagen möchten wir Sie über unsere Aktivitäten im ersten Quartal 2019 informieren. Wir freuen uns, Sie als vertraute und neue Gäste und Teilnehmerinnen und Teilnehmer bei unseren Veranstaltungen begrüßen zu dürfen und sind Ihnen dankbar, wenn Sie weitere Interessierte auf unseren Newsletter aufmerksam machen. Besonders möchten wir Sie zu unserem Jahresvortrag anlässlich der Sitzung unseres wissenschaftlichen Beirats einladen, den Prof. Maria Pia Alberzoni von der Università Cattolica del Sacro Cuore (Mailand) am 8. März 2019 zum Thema "Die Vorbildlichkeit Roms in der Entstehung der Stadtkommunen Italiens" halten wird.

Im Namen aller Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Deutschen Historischen Instituts in Rom bedanke ich mich für Ihr Interesse und Ihre Unterstützung im vergangenen Jahr und wünsche Ihnen ein gutes Neues Jahr 2019.

 

Martin Baumeister

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Personalia

Zum Jahresende hat Carolin Kosuch das Institut verlassen. Sie arbeitet zum Thema "Moderne, Nation und Tod. Eine deutsch-italienische Kulturgeschichte der Feuerbestattung im 19. Jahrhundert" und war seit 2014 wissenschaftliche Mitarbeiterin für Neuere und Neueste Geschichte am Institut. Wir wünschen ihr viel Erfolg für ihre Tätigkeit als Lehrbeauftragte am Seminar für Mittlere und Neuere Geschichte der Georg-August-Universität Göttingen, wo sie sich habilitieren wird.

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Ebenfalls zum Jahresende hat Frauke Diehl ihre Tätigkeit als Diplom-Bibliothekarin in der Institutsbibliothek beendet. Wir bedanken uns bei ihr für die langjährige Zusammenarbeit und wünschen ihr für die Zukunft alles Gute!

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Als wissenschaftliche Hilfskraft arbeitet Michael Malchereck seit 2018 im Kooperationsprojekt Geschichte der in Rom ansässigen deutschen Forschungs- und Kulturinstitute (im 20. Jahrhundert). Seine Forschungsschwerpunkte konzentrieren sich auf die Intellektuellengeschichte, Kommunismusforschung, politische Ideengeschichte, Transferforschung sowie die deutsch-italienischen Beziehungen im 20. Jahrhundert.

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CHANCEN

Deadline zur Stipendienvergabe zweites Halbjahr 2019

 

Im Rahmen seiner Aufgaben vergibt das DHI Rom Stipendien zur Ausbildung wissenschaftlicher Nachwuchskräfte in den Bereichen Geschichte und Musikgeschichte. Die Stipendien werden an Doktoranden/-innen und Postdoktoranden/-innen je nach Forschungsvorhaben für einen Zeitraum von ein bis mehreren Monaten vergeben. Bewerbungsfrist für Stipendien im Fachbereich Geschichte für den Zeitraum Juli–Dezember 2019 ist der 15. Februar 2019.

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Ludwig und Margarethe Quidde Fellowship

 

Das Deutsche Historische Institut in Rom fördert mit der Ludwig und Margarethe Quidde Fellowship einen Forschungsaufenthalt in Rom, der der selbständigen wissenschaftlichen Arbeit dienen soll. Sie richtet sich an Nachwuchswissenschaftlerinnen und Nachwuchswissenschaftler, die sich durch besonders herausragende wissenschaftliche Leistungen im Bereich der Geschichte oder Musikgeschichte auszeichnen.

Bewerbungen mit den üblichen Unterlagen werden bis zum
31. März 2019 ausschließlich per E-Mail in einer PDF-Datei an nachstehende Adresse erbeten:
bewerbung[at]dhi-roma.it, unter Angabe des Betreffs "Ludwig und Margarethe Quidde Fellowship".

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Stellenausschreibung Wissenschaftliche/-r Mitarbeiter/-in

Für den Forschungsbereich Neueste und Zeitgeschichte sucht das Deutsche Historische Institut in Rom zum 1. September 2019 für einen befristeten Zeitraum von drei Jahren (mit der Möglichkeit der Verlängerung um weitere zwei Jahre) eine/-n wissenschaftliche/-n Mitarbeiter/-in.

Bewerbungen mit den üblichen Unterlagen werden bis zum 3. März 2019 ausschließlich per E-Mail in einer PDF-Datei an bewerbung[at]dhi-roma.it erbeten.

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Bewerbungsfrist für Praktika

 

Das Deutsche Historische Institut in Rom vergibt jedes Jahr mehrere sechswöchige Praktika an Studierende der Geschichte oder der Musikgeschichte vorwiegend höherer Semester, deren Studien auf das Gebiet der deutsch-italienischen Beziehungen oder der italienischen Geschichte ausgerichtet sind. Die Bewerbungsfrist für den Zeitraum September bis Dezember 2019 ist der 15. April 2019.

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Tagungen
22
Jan
24
Jan
Rom und der Kirchenstaat in der Neuzeit

Winter School in Zusammenarbeit mit der Universität Mainz, geleitet von: Prof. Dr. Matthias Schnettger, Dr. Sabina Brevaglieri, Dr. Sebastian Becker (alle Johannes-Gutenberg-Universität Mainz) und PD Dr. Lutz Klinkhammer (DHI Rom).

 

interne Veranstaltung

Deutsches Historisches Institut in Rom

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14
Mrz
16
Mrz
An Era of Value Change: The Seventies in Europe

Internationale Tagung des Deutschen Historischen Instituts London und des DHI Rom

 

Deutsches Historisches Institut London

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Seminar
25
Mrz
Zeitgeschichtsseminar

Forschungskolloquium zur Geschichte Italiens in den 1970er und 1980er Jahren, geleitet von: Prof. Dr. Martin Baumeister und PD Dr. Lutz Klinkhammer (DHI Rom).

 

Interne Veranstaltung für die zeitgeschichtlichen Stipendiatinnen und Stipendiaten (Teilnahme nur nach Rücksprache per Email an Monika Kruse)

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Vorträge
Prof. Dr. Maria Pia Alberzoni (Università Cattolica del Sacro Cuore/Mailand)
Fr 08.03.2019 | 18:00 Uhr

Nascita dei Comuni e memoria di Roma: un legame da riscoprire

 

Jahresvortrag anlässlich der Sitzung des Wissenschaftlichen Beirats.

 

Deutsches Historisches Institut in Rom

Anmeldung erforderlich

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Prof. Roberta Pergher (Indiana University Bloomington)
Mo 18.03.2019 | 18:00 Uhr

Reimagining Empire in a World of Nations: Italy's Expansionism in the Interwar Era

 

Vortrag im Rahmen des Treffens zum Thema "Mediterranean Empires of the Interwar Period: Geopolitics, Biopolitics, Chronopolitics" des DFG-Netzwerks "Modernes Mittelmeer: Dynamiken einer Weltregion 1800–2000".

 

Deutsches Historisches Institut in Rom

Anmeldung erforderlich

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Mittwochsvorträge
9
Jan
Leila El Houssi

L'antifascismo italiano in Tunisia tra storia e memoria

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13
Mrz
Eleonora Di Cintio

Ercole Consalvi, eminenza musicale romana tra Sette e Ottocento

 

Alle Mittwochsvorträge:

Deutsches Historisches Institut in Rom

18.00 Uhr

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Circolo Medievistico Romano
Christopher Kast
Mi 16.01.2019 | 16:00 Uhr

Arrivi e partenza dei papi ai concili (1419–1464)

 

Vorsitz: Agostino Paravicini Bagliani

Istituto Storico Germanico (Via Aurelia Antica, 391)

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Giulio Del Buono
Mo 25.02.2019 | 16:00 Uhr

Topografia e toponomastica delle chiese di Roma nel Medioevo. Il caso dell'Isola Tiberina e dell'area del Foro Boario

 

Vorsitz: Paolo Delogu

Accademia Polacca a Roma (Vicolo Doria, 2)

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Doppelvortrag
Mi 13.03.2019 | 16:00 Uhr

Enrico Veneziani

Il papato di Onorio II (1124–1130): cenni di ecclesiologia

 

Stefania Anzoise

L'eccezione e la regola. Il collegio cardinalizio dagli inizi del XII secolo al pontificato di Onorio II

 

Vorsitz: Christian Grasso

Istituto Storico Italiano per il Medio Evo (Piazza dell'Orologio, 4)

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Neues Forschungsprojekt
Bianca Gaudenzi
Restitution zwischen Erstattungsalltag und Gemeinschaftsbildung: Die Rückgabe geraubter Kulturgüter in der Bundesrepublik, Italien und Österreich, 1945–1998

Forschungsgegenstand ist der Prozess der Restitution geraubter Kulturgüter in Österreich, der Bundesrepublik Deutschland und Italien seit dem Ende des Zweiten Weltkriegs bis zur "Washington Declaration on Nazi-confiscated Art" von 1998. Im Rahmen einer transnationalen Geschichtsschreibung von Restitutionspraktiken in den drei großen postfaschistischen europäischen Ländern sollen deren Auswirkungen untersucht werden:

  • auf die (Re-) Konstitution lokaler, nationaler und europäischer Gemeinschaften in der Nachkriegszeit,
  • auf die Aufarbeitung der faschistischen Vergangenheit in Europa,
  • auf die Institutionalisierung übernationaler Regelungen zum Schutz des kulturellen Erbes im und nach dem Kalten Krieg.

Das kulturelle Erbe und Kulturgüter spielten in den betroffenen drei Staaten eine entscheidende Rolle bei den Bemühungen um den gesellschaftlichen Wiederaufbau nach dem Zweiten Weltkrieg. Davon ausgehend wird analysiert, inwieweit Restitutionspraktiken (bzw. ihr Nichtvorhandensein) einen Beitrag zum Prozess der Nations- und Gemeinschaftsbildung von 1945 bis 1998 geleistet haben. Von zentraler Bedeutung ist hierbei die Frage, wie sich die öffentlichen Diskurse zur Restitution, wie sie in politischen Reden, Parlamentsdebatten und in der Presse geführt wurden, zu den konkreten Restitutionsfällen verhielten, die von Restitutionskommissionen, Museen, Justiz- und Finanzbehörden durchgeführt wurden. Ziel der Studie ist es, bisherige Forschungslücken und isolierte Perspektiven zu überwinden, indem die politische Funktion der Restitution für das Nachkriegseuropa in einem breiteren Kontext herausgestellt wird.

 

Bild: Die florentiner Kunstwerke kehren aus Südtirol zurück, in: Jeanette Greenfield, The Return of Cultural Treasures, Cambridge 1989, S.239 (NARA Archives, Washington).

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Publikationen
Diplomatische Wissenskulturen der Frühen Neuzeit. Erfahrungsräume und Orte der Wissensproduktion
hg. von Guido Braun

Berlin-Boston: De Gruyter 2018 (Bibliothek des Deutschen Historischen Instituts in Rom 136), ISBN 978-3-11-059566-6 (XLI, 306 S.).

 

Kulturgeschichtliche Ansätze eröffnen neue Wege zur Erforschung diplomatischer Akteure und Strukturen in der Vormoderne. Dennoch wurden frühneuzeitliche Wissenskulturen im Hinblick auf kulturelle Prägungen diplomatischer Akteure und ihre Rolle bei der Wissensgenerierung noch nicht systematisch erforscht. Der vorliegende Band nähert sich dem Thema anhand von Erfahrungsräumen und Orten der Wissensproduktion frühneuzeitlicher Diplomatie.

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Kunstmarkt und Kunstbetrieb in Rom (1770–1840). Akteure und Handlungsorte
hg. von Hannelore Putz/Andrea Fronhöfer

Berlin-Boston: De Gruyter 2019 (Bibliothek des Deutschen Historischen Instituts in Rom 137), ISBN 978-3-11-062188-4 (VII, 304 S.).

 

Rom stellte zwischen 1750 und 1850 einen einzigartigen Kristallisationspunkt des europäischen Kunstmarktes dar. Der Tagungsband nimmt Akteure und Orte dieses Marktes sowie ihn selbst in seinen vielen Ausprägungen in den Blick. Er thematisiert die vor Ort stattfindenden Austausch- und kreativen Aneignungsprozesse, die Verhandlungen um Preis und Wert und den Einfluss von Künstlern und Käufern auf die Produktion und die Rezeption von Werken bildender Kunst.

 

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Bibliographische Informationen zur neuesten Geschichte Italiens

Heft 157 (Juli 2018) ist erschienen. Weitere Informationen und Datenbankrecherche

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Mussolini. Il primo fascista
Hans Woller

übersetzt von Gerhard Kuck, Marina Pugliano und Valentina Tortelli, Roma: Carocci 2018 (Sfere 143), ISBN 978-88-430-8613-9 (333 S.).

 

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Neue Deadline: 31. März 2019
QFIAB – Beiträge und Rezensionen

Liebe Autorinnen und Autoren, Sie können Beiträge und Rezensionen für die nächste Ausgabe unseres Jahrbuchs "Quellen und Forschungen aus italienischen Archiven und Bibliotheken (QFIAB)" noch bis zum 31. März 2019 einreichen.

 

Die Institutszeitschrift widmet sich der italienischen Geschichte und Musikgeschichte sowie der Geschichte der deutsch-italienischen Beziehungen in transregionalen bzw. transnationalen Zusammenhängen vom frühen Mittelalter bis zur Gegenwart. Publiziert werden in deutscher, italienischer oder englischer Sprache Aufsätze (nach Double-Blind Peer Review) sowie Rezensionen, Forschungs- und Tagungsberichte. In der Rubrik Forum erscheinen Essays zu aktuellen geschichtswissenschaftlichen Fragen und Diskussionen.

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Auszeichnungen

Preis "FiuggiStoriaEuropa 2018" für Lutz Klinkhammer

 

Am 4. Dezember fand die Prämierung der Preisträger des von der Fondazione Levi Pelloni verliehenen "Premio FiuggiStoria 2018" statt. Neben den Kategorien "Essayistik", "Biographien", "Historischer Roman", "Diarien & Memoiren" und "Multimedia" wurde Lutz Klinkhammer mit dem Spezialpreis "FiuggiStoriaEuropa 2018" ausgezeichnet. Dies versteht sich als Anerkennung seiner Studien zum Nationalsozialismus, zum Zweiten Weltkrieg und zu den nationalen Erinnerungskulturen seit 1945. Lutz Klinkhammer ist stellvertretender Direktor und Referent für die Geschichte des 19. und 20. Jahrhunderts am DHI Rom.

 

 

Musikbuch des Jahres - Auszeichnung für Richard Erkens

 

Das von unserem wissenschaftlichen Mitarbeiter der Musikgeschichte, Richard Erkens, herausgegebene "Puccini-Handbuch" (Metzler/Bärenreiter 2017) ist in der Kritikerumfrage 2018 der Zeitschrift "Opernwelt" zum "Buch des Jahres" gekürt worden.

Das Buch bietet Artikel zu allen Werken Puccinis und Beiträge zur Biographie, zur Politik-, Kultur- und Operngeschichte Italiens und zum Einfluss von Puccinis Werk auf nachfolgende Komponisten. Erstmalig bündelt das Handbuch die Erkenntnisse der internationalen Forschung, die manch vertraut geglaubte Erkenntnis von Werkfassung oder Lebensepisode revidiert.

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Impressum
Redaktion: Dr. Claudia Gerken, Dr. Gerhard Kuck, Dr. Kordula Wolf
Deutsches Historisches Institut in Rom
Via Aurelia Antica, 391 - I-00165 Roma - Italia - www.dhi-roma.it