Deutsches Historisches Institut in Rom
Newsletter 3-2019
Juli-September

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Personalia
Wissenschaftliche Mitarbeiterin
Katharina Weiger

Seit Juli 2019 ist Katharina Weiger wissenschaftliche Mitarbeiterin (Stipendiatin Gerda Henkel Stiftung) am DHI Rom für das von der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) geförderte Projekt Ferdinand Gregorovius: Poesie und Wissenschaft. Gesammelte deutsche und italienische Briefe. Ihre Arbeitsstelle ist in Florenz.

Zuvor war sie Doktorandin am Kunsthistorischen Institut in Florenz – Max-Planck-Institut. Ihre Promotion über die Malerei nach Giotto in Unteritalien hat sie im Dezember 2018 abgeschlossen. Ihre weiteren Forschungsschwerpunkte konzentrieren sich auf die bildenden Künste, Literatur und deutsch-italienischen Beziehungen in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts. Seit 2011 arbeitet sie zudem als Übersetzerin vom Italienischen ins Deutsche im Bereich Film/Fernsehen.

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Wissenschaftliche Hilfskraft
Raphael Stepken

Seit Juli 2019 ist Raphael Stepken wissenschaftliche Hilfskraft am DHI Rom für das von der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) geförderte Projekt Ferdinand Gregorovius: Poesie und Wissenschaft. Gesammelte deutsche und italienische Briefe. Seine Arbeitsstelle ist in Berlin. Er tritt damit die Nachfolge von Eric Müller an, dem wir für seinen weiteren beruflichen Weg viel Erfolg wünschen.

 

Raphael Stepken hat Geschichte, Kulturwissenschaft und Philosophie an der Humboldt-Universität zu Berlin studiert. Seine Abschlussarbeit zur Odysseus-Figur in Dantes "Commedia" wurde mit dem "Droysen-Preis" des Fördervereins des Instituts für Geschichtswissenschaften ausgezeichnet. Er promoviert im Fachbereich "Mittelalterliche Geschichte" an der Humboldt-Universität zu einem Text des Renaissance-Humanisten und späteren Papstes Enea Silvio Piccolomini (Commentarius in libros Antonii Panormitae de dictis et factis Alfonsi regis). Zudem unterrichtet er als Lehrbeauftragter an der Humboldt-Universität mittelalterliche Geschichte. Zu seinen Forschungsschwerpunkten gehören der italienische Renaissance-Humanismus, die Kulturgeschichte des Humors, die Intertextualitätsforschung und Dante Alighieri.

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Chancen

DHI-Stipendien Musikwissenschaft

 

Das DHI Rom vergibt im Rahmen seiner Aufgaben Stipendien zur Ausbildung wissenschaftlicher Nachwuchskräfte in den Bereichen Geschichte und Musikgeschichte. Die Bewerbungsfrist für Forschungsstipendien im Bereich Musikwissenschaft endet am 31. Juli 2019 (für das gesamte Jahr 2020). Die Stipendien werden je nach Forschungsvorhaben für einen Zeitraum von einem bis mehreren Monaten vergeben.

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Veranstaltungen
9
Sep
16
Sep
Romkurs 2019

Studienkurs des DHI Rom für fortgeschrittene Studenten/-innen und Doktoranden/-innen der Fächer Geschichte und Musikgeschichte.

 

Deutsches Historisches Institut in Rom

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11
Sep
Giulia Quaggio

Images of Fear. Visuals in Grassroots Groups against the Nuclear Arms Race in Spain and Italy (1979–1987)

 

Mittwochsvortrag

 

Deutsches Historisches Institut in Rom

18.00 Uhr

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25
Sep
26
Sep
Carlo IV e l'Italia

Internationale Tagung der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf, der Università Cattolica del Sacro Cuore (Mailand) und der Università degli Studi di Pavia in Zusammenarbeit mit dem Deutschen Historischen Institut in Rom und dem Istituto Storico Italiano per il Medioevo.

 

Mit finanzieller Unterstützung der Università degli Studi di Pavia sowie des italienischen Ministeriums für Bildung, Universität und Forschung (MIUR): "Dipartimenti di Eccellenza Programma (2018–2022)".

 

Kontakt: Andreas Rehberg

 

Istituto Storico Italiano per il Medioevo (Piazza dell'Orologio 4, Rom) / Deutsches Historisches Institut in Rom

 

Mitte des 14. Jahrhunderts hatten die jahrzehntelangen erbitterten Kämpfe zwischen dem Papst- und Kaisertum die Basis für eine römisch-deutsche Hegemonialherrschaft in Italien fast zerstört. Als Karl IV. 1355 in Rom zum Kaiser gekrönt wurde, bedeutete das nicht nur eine Wende für das Verhältnis Roms und der Papstkurie zum römisch-deutschen Reich, sondern auch für die Reichweite und Bedeutung des imperialen Machtanspruchs an sich. Karls differenziertes Verhältnis und seine politische Agenda gegenüber den verschiedenen italienischen Mächten stehen im Mittelpunkt der Tagung, wobei der Fokus auf den einzelnen Akteuren – den italienischen Städten und Potentaten, der Kurie und den Kardinälen, dem Königreich Neapel und der Stadt Rom – liegt. Ihre Haltung gegenüber dem Herrscher und seiner kaiserlichen Hegemonialstellung in Italien, aber auch die verschiedenen Kommunikationsweisen und der mit dem Ringen um eine Lösung verbundene Kulturaustausch werden intensiv diskutiert, um diese entscheidenden Jahre historisch neu zu bewerten.

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Call for Papers
Deadline: 31. Januar 2020
QFIAB – Beiträge

Liebe Autorinnen und Autoren, Sie können Beiträge für Band 100 (2020) unseres Jahrbuchs "Quellen und Forschungen aus italienischen Archiven und Bibliotheken (QFIAB)" bis zum 31. Januar 2020 einreichen.

 

Die Institutszeitschrift widmet sich der italienischen Geschichte und Musikgeschichte sowie der Geschichte der deutsch-italienischen Beziehungen in transregionalen bzw. transnationalen Zusammenhängen vom frühen Mittelalter bis zur Gegenwart. Publiziert werden in deutscher, italienischer oder englischer Sprache Aufsätze (nach Double-Blind Peer Review) sowie Rezensionen, Forschungs- und Tagungsberichte. In der Rubrik Forum erscheinen Essays zu aktuellen geschichtswissenschaftlichen Fragen und Diskussionen.

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Publikationen
QFIAB Online

Der gesamte Rezensionsteil des jüngsten Bandes 98 (2018) unserer Institutszeitschrift "Quellen und Forschungen aus italienischen Archiven und Bibliotheken" ist open access auf der Verlagswebseite zugänglich.

Als Volltext kann der 2018 erschienene Band 97 (2017) auf perspectivia.net konsultiert werden. Die darin enthaltenen Rezensionen sind darüber hinaus einzeln aufgeschlüsselt über recensio.net online gegangen.

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Bibliographische Informationen zur neuesten Geschichte Italiens

Die Hefte 158 (November 2018) und 159 (März 2019) sind erschienen. Weitere Informationen und Datenbankrecherche

 

Die "Bibliographischen Informationen" erfassen regelmäßig geschichtswissenschaftliche Neuerscheinungen und ergänzen diese vielfach mit weiterführenden Angaben.

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Gli Illuministi e i demoni. Il dibattito su magia e stregoneria dal Trentino all'Europa, Roma
hg. von Riccarda Suitner

Riccarda Suitner (Hg.), Gli Illuministi e i demoni. Il dibattito su magia e stregoneria dal Trentino all'Europa, Roma, Edizioni di Storia e Letteratura, 2019 (Biblioteca del XVIII secolo 36), ISBN 978-88-9359-285-7.

 

Mitte des 18. Jahrhunderts war das Trentino Ort einer der wichtigsten Auseinandersetzungen, die im Aufklärungszeitalter über das Übernatürliche geführt wurden. In Traktaten und Briefwechseln beleuchtete man das Verhältnis von Wissenschaft und Magie, die Realität der Hexerei, die Macht und Natur von Dämonen, Gespenstern und Vampiren. Es handelte sich dabei um eine Debatte, die sich in einem gesamteuropäischen Rahmen entwickelte und in der die Kernsubstanz der Aufklärung beispielhaft zum Ausdruck kommt. Anhand des Trentino bietet der Band mit Blick auf die Situation in Norditalien und Europa ein Panorama über bisher vernachlässigte Aspekte, über die Quellen und über die Rezeption dieser Debatte.

 

Mit Beiträgen von: Michaela Valente, Antonio Trampus, Federico Barbierato, Nicola Cusumano, Riccarda Suitner, Wolfgang Rother, Francesco Paolo De Ceglia, Christian Zendri, Bernd Roling, Edoardo Tortarolo.

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Sommeröffnungszeiten

DHI, Bibliothek

 

Im Zeitraum vom 8. Juli bis 6. September 2019 gelten gesonderte Öffnungszeiten:

Montag – Freitag: 8.30 – 14.00 Uhr

 

Am 15. August (Mariä Himmelfahrt) und am 16. August bleibt die Bibliothek geschlossen.

 

 

 

ASV / BAV

 

Das Archivio Segreto Vaticano schließt vom 1. Juli bis zum 15. September 2019, die Biblioteca Apostolica Vaticana vom 16. Juli ebenfalls bis zum 15. September 2019.

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Impressum
Redaktion: Dr. Claudia Gerken, Dr. Gerhard Kuck, Dr. Kordula Wolf
Deutsches Historisches Institut in Rom
Via Aurelia Antica, 391 - I-00165 Roma - Italia - www.dhi-roma.it