Deutsches Historisches Institut in Rom
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Mai

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Chancen
Ludwig und Margarethe Quidde Fellowship

Im Zeitraum vom 1. September 2021 bis zum 30. August 2022 bieten wir eine Ludwig und Margarethe Quidde Fellowship an. Sie fördert einen Forschungsaufenthalt in Rom für ein eigenes wissenschaftliches Projekt. Angesprochen sind alle promovierten Nachwuchswissenschaftlerinnen und Nachwuchswissenschaftler, die sich durch herausragende wissenschaftliche Leistungen im Bereich der Geschichte oder Musikwissenschaft auszeichnen.

Weitere Informationen zu den Modalitäten und den einzureichenden Bewerbungsunterlagen können der Quidde-Fellowshipordnung entnommen werden.

Bewerbungen unter Angabe der gewünschten Monate werden bis einschließlich 15. Mai 2021 über das Bewerbungsportal entgegengenommen.

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Stipendien

Das DHI Rom bietet verschiedene Programme im Bereich der historischen Wissenschaften sowie der Musikwissenschaft an: Forschungsstipendien, Reisestipendien und Stipendien zur Stellung eines Antrages auf Drittmittelförderung.

 

Die aktuellen Ausschreibungen mit Bewerbungsschluss am 30. Juni 2021 finden Sie in unserem Bewerbungsportal.

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Personalia
Fernando Esposito
Ludwig und Margarethe Quidde Fellow

Inhaber der Ludwig und Margarethe Quidde Fellowship am DHI Rom ist von Mai bis Oktober 2021 der Zeithistoriker Fernando Esposito. Er kommt von der Universität Konstanz und arbeitet an seinem Habilitationsprojekt mit dem Thema "Die Gleichzeitigkeit des Ungleichzeitigen. Chronotopos und Chronopolitik". Das anvisierte Buch handelt von Reinhart Koselleck und seinem Versuch, Geschichte anders zu denken, aber auch von der Entdeckung der "Zeitschichten" im Neapel der Spätaufklärung und von der Verungleichzeitigung des Mezzogiorno durch die Meridionalisten des späten 19. Jahrhunderts. Durch eine Historisierung der geschichtstheoretischen Formel der Gleichzeitigkeit des Ungleichzeitigen wird ein Beitrag zur Geschichte und Theorie historischer Zeiten geleistet.

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Elena Maria Artisi
Wissenschaftliche Hilfskraft

Im Rahmen von MovItalia arbeitet Elena Maria Artisi als wissenschaftliche Hilfskraft für die Musikgeschichtliche Abteilung des DHI Rom. Sie studiert Musikwissenschaft an der Universität Wien. Im Jahr 2020 erhielt sie ihren B.A.-Abschluss mit Auszeichnung und führt ihr Studium zurzeit im Master fort. Seit Februar 2019 ist sie Stipendiatin der Studienstiftung des deutschen Volkes. Neben dem Studium arbeitet Elena Maria Artisi als Regieassistentin für verschiedene Opernhäuser und Festivals, darunter das Theater an der Wien, die Innsbrucker Festwochen für Alte Musik oder das Theater Vorpommern. Außerdem realisiert sie eigene Projekte als Regisseurin im Bereich des Musiktheaters.

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Mariana Ramazzotti
Wissenschaftliche Hilfskraft

Als wissenschaftliche Hilfskraft verstärkt Mariana Ramazzotti an der Arbeitsstelle Berlin das Team des DFG-Projekts Ferdinand Gregorovius: Poesie und Wissenschaft. Gesammelte deutsche und italienische Briefe. Sie hat Literaturwissenschaften an der Universität zu Buenos Aires studiert. An der Humboldt-Universität zu Berlin und an der Università degli Studi di Napoli Federico II. hat sie ihren M.A.-Abschluss in Klassischer Philologie mit Schwerpunkt Latinistik erhalten.

In ihrer Abschlussarbeit vergleicht sie zwei Schriftvarianten bei Handschriften des 10. und 11. Jahrhunderts im süddeutschen und süditalienischen Raum.

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Antonio Carbone
Wissenschaftlicher Mitarbeiter

Im Rahmen des neuen Forschungsprojektes Europas Gegenbewegungen. Euroskeptische Verflechtungen von den Anfängen der Europäischen Integration bis heute arbeitet Antonio Carbone als wissenschaftlicher Mitarbeiter am Institut. Das Thema, zu dem er recherchieren wird, lautet "Alternative Visionen von Europa in der französischen, italienischen und spanischen Linken der Nachkriegszeit".

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Andrea Martinez
Wissenschaftlicher Mitarbeiter

Auch Andrea Martinez ist als wissenschaftlicher Mitarbeiter im Rahmen des Forschungsprojektes Europas Gegenbewegungen. Euroskeptische Verflechtungen von den Anfängen der Europäischen Integration bis heute am DHI Rom. Er beleuchtet das Thema "European counter-movements: Eurosceptic entanglements from the beginnings of European integration to the present day".

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Veranstaltungen im Livestream
Prof. Dr. Katharine Ellis (University of Cambridge)
Slow Opera and latinité in the South of France, c. 1900
"Carmen" im Amphitheater von Nîmes, 1901 (Foto: Georges Mathon, nemausensis.com).

4. Mai 2021, 17.00 Uhr

Vortrag

Einladung (PDF, 670 KB)

 

Before 'slow food' and 'slow radio' came 'slow opera', a type of stage music that the director of the Roman Theatre at Orange thought necessary for successful open-air performance in front of several thousand spectators. This paper explores the intersection of open-air opera and latinité in the South of France around 1900, where the backdrops of Roman arenas and Greek theatres for opera performance at the fin de siècle became central to enactments of meridional culture in ways the 'foggy north' of Paris found difficult to assimilate or to emulate. The concept of latinité accordingly took on local and national connotations that seem paradoxical at first glance, but which existed in considerable tension with each other.

 

Bitte schreiben Sie zur Anmeldung eine E-Mail an info-event(at)dhi-roma(dot)it.

Anmeldeschluss ist der 3. Mai 2021.

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Early Modern Antitrinitarianism and Italian Culture. Interdisciplinary Perspectives
Detail eines Kupferstiches von Christian Fritsch, Miguel Servet, ca. 1740, Privatsammlung (Wikimedia, Creative Commons CC0).

10. Mai 2021, 13.15–20.00 Uhr

Workshop

Sprachen: Englisch und Italienisch

Programm (PDF, 3 MB)

Kontakt: Riccarda Suitner

 

The theme of the workshop is the influence of Italian culture on the Antitrinitarian movements that spread through Europe in a more or less clandestine fashion during the Early Modern period. One of the objectives is to go back to the period preceding the activity of the Sozzini and of Servet: we will consider the influences of various trends in the Italian thought of the 15th and 16th centuries that made a crucial contribution to shaping the ideas of the Antitrinitarians about Biblical exegesis, spirituality, baptism and the Trinity. We will also discuss the mutual exchanges between different groups, in touch with one another despite the ongoing persecutions by both Catholics and Protestants, in the later phases of the early modern period.

 

Bitte schreiben Sie zur Anmeldung eine E-Mail an info-event(at)dhi-roma(dot)it.

Anmeldeschluss ist der 7. Mai 2021.

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Prof. Dr. Ann Thomson (European University Institute)
Antitrinitarianism in the 18th Century
Cesare Nebbia, Konzil von Nizäa, 1560, Fresko, Vatikan, Bibliothek von Sixtus V. (© David Napolitano).

10. Mai 2021, 18.00 Uhr

Abendvortrag im Rahmen des Workshops "Antitrinitarismo della prima età moderna e cultura italiana: prospettive interdisciplinari/Early Modern Antitrinitarianism and Italian Culture: Interdisciplinary Perspectives".

Discussant: Prof. Dr. Girolamo Imbruglia (Università degli Studi di Napoli "L'Orientale")

 

Bitte schreiben Sie zur Anmeldung eine E-Mail an info-event(at)dhi-roma(dot)it.

Anmeldeschluss ist der 7. Mai 2021.

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12
Mai
Jacopo Pili
Diplomazia e umanitarismo nell'azione vaticana in Medio Oriente: 1940–1945

16.30 Uhr

Mittwochsvortrag

 

Bitte schreiben Sie zur Anmeldung eine E-Mail an info-event(at)dhi-roma(dot)it.

Anmeldeschluss ist der 11. Mai 2021.

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Regno d'Italia (1861–1946). Staat – Politik – Gesellschaft – Kultur
König Viktor Emanuel III. und Königin Elena (1930er Jahre).

19. Mai 2021, 9.00–17.00 Uhr

Internationale Online-Tagung

Sprachen: Englisch, Italienisch und Deutsch
Programm
(PDF, 500 KB)

Kontakt: Markus Engelhardt

 

Im Blick auf das moderne Italien zwischen staatlicher Einigung 1861 und dem Ende des zweiten Weltkriegs überwiegen in der Forschung Fokussierungen auf die Nationenbildung einerseits und das Ventennio andererseits. Die transdisziplinäre Konferenz unternimmt den Versuch einer Zusammenschau der über acht Jahrzehnte des Regno d'Italia, als Epoche der europäischen Monarchiegeschichte. Die Frage nach den die Innen- und Außenpolitik des Landes sowie den gesellschaftlichen Wandel bestimmenden Dynamiken ist dabei eng mit der Frage nach dem konkurrierenden Verhältnis des neuen Staates und dem Vatikan verbunden.

 

Bitte schreiben Sie zur Anmeldung eine E-Mail an info-event(at)dhi-roma(dot)it.

Anmeldeschluss ist der 18 Mai 2021.

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24
Mai
Giulia Bordi
Santa Maria Antiqua e i fratelli de via lata Stefano II e Paolo I. Un progetto politico per immagini

17.00 Uhr

Circolo Medievistico Romano (aus der École française de Rome)

Vorsitz: Paolo Delogu

Zur Teilnahme bitte folgenden Link aufrufen: https://seminaire.efrome.it/b/dir-ump-hgf-4s8.

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Call for Papers
The Responsible Society in Early Modern Christianity. Voices & Fruits
Christiaen Gillisz van Couwenbergh, Elisabeth von Ungarn pflegt Kranke, 1640, Museum Catharijneconvent, Utrecht, RMCC s9, Foto: Ruben de Heer.

Deadline: 1 June 2021

The conference "The Responsible Society in Early Modern Christianity. Voices & Fruits" will be held in Rome from 26 to 28 January 2022. The organizers, the DHI Rome, the Royal Netherlands Institute in Rome, and REFORC, welcome paper proposals on related topics.

Social responsibility as the moral obligation individuals or organizations have towards the wellbeing of society, is a key topic in 21st century public debate. The conference centers on the question how this topic was dealt with in Early Modern Christianity (ca.1400 – ca.1700) as a period that brought about fundamental and long-lasting changes and brought forth inspiring individuals with innovative ideas. The conference seeks to shed historic light on the relevant issue of social responsibility in the expectation that academic research comes up with inspirational results.

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Euro-Mediterranean Entanglements in Medieval History. Online Seminars Organised by the German Historical Institutes of Paris and Rome
Abraham Cresques, Katalanischer Weltaltlas, um 1375 (Ausschnitt) © Wikimedia Commons.

Deadline: 15. Juni 2021

Die Deutschen Historischen Institute Paris und Rom starten im akademischen Jahr 2021/2022 eine Online-Seminar-Reihe zum Thema "Euro-Mediterranean Entanglements in Medieval History". Die Veranstaltungen richten sich sowohl an den wissenschaftlichen Nachwuchs als auch an etablierte Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler aller mediävistischen Disziplinen. Ziel ist es, ein internationales und interdisziplinäres Forum zu schaffen, auf dem vielfältige Themen und methodische Ansätze vorgestellt und diskutiert werden können.

Wir laden interessierte Forscherinnen und Forscher herzlich ein, ihre laufenden oder vor Kurzem abgeschlossenen Arbeiten vor einem internationalen Publikum zu präsentieren und zu diskutieren.

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DHI online
readme.txt und Buchverlosung

In einer neuen Folge von readme.txt, einer Social-Media-Serie der Max Weber Stiftung, beantwortet Carolin Krahn, wissenschaftliche Mitarbeiterin unserer Musikgeschichtlichen Abteilung, vier Fragen zu ihrem Buch "Topographie der Imaginationen. Johann Friedrich Rochlitz' musikalisches Italien um 1800" (Wien: Hollitzer 2021). Sie spürt Italien-Klischees in der deutschen Musikhistoriographie um 1800 nach und zeigt, dass die Beziehung zwischen deutscher und italienischer Musikgeschichte schon seit der Goethe-Zeit ambivalent ist. Im Fokus stehen ausgewählte zeitgenössische Quellen und Texte von Johann Friedrich Rochlitz, einem bekannten protestantischen Autor und Herausgeber der wichtigsten deutschen Musikzeitschrift im frühen 19. Jahrhundert. In Anlehnung an ästhetische Kategorien wie beispielsweise das Niedliche bei Kant lässt Rochlitz' Perspektive auf italienische Musik und Musiker seiner Zeit eine abwertend konnotierte, deutsch-nationale Stoßrichtung erkennen.

Wer Lust auf die Lektüre bekommen hat, kann an der Verlosung eines Exemplares des Buches teilnehmen – durch Liken des Beitrags bei Instagram oder Twitter der Max Weber Stiftung.

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Publikation
I dialoghi dei morti del primo Illuminismo tedesco
Riccarda Suitner

Das Buch rekonstruiert die faszinierende Geschichte einer Reihe von fiktiven "Totengesprächen", die Anfang des 18. Jahrhunderts in Deutschland anonym erschienen sind und deren Protagonisten zu den berühmtesten Denkern des 17. und des beginnenden 18. Jahrhunderts (u.a. Descartes, Leibniz, Thomasius, Bekker und Budde) gehören. Von diesen Gesprächen, die damals als Flugschriften veröffentlicht wurden, sind nur sehr wenige Exemplare erhalten; die Wechselbeziehungen zwischen den einzelnen Texten, ja sogar die Existenz dieses Quellenkorpus waren bis heute unbekannt. Ausgehend von wenigen gesicherten Daten, nähert sich Riccarda Suitner ihren Autoren, ihrer Produktion und Ikonographie, spürt ferner ihrer auch über Raubdrucke erfolgten Verbreitung unter den deutschen Intellektuellen und Studenten im frühen 18. Jahrhundert nach und zeichnet damit ein neues Bild von den ersten Phasen der Aufklärung. Die deutsche Ausgabe dieser hier aktualisierten und erweiterten Studie ist mit dem angesehenen Preis "Geisteswissenschaften international" ausgezeichnet worden.

 

Riccarda Suitner, I dialoghi dei morti del primo Illuminismo tedesco, Pisa: Edizioni ETS 2021 (philosophica 249), ISBN 978-8-84675-949-8.

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Varia

Wenn Sie einen Überblick über die Veranstaltungen der deutschen und deutsch-italienischen Institutionen in Italien haben möchten, empfehlen wir den Veranstaltungskalender #GermaniaInItalia, der von der Kulturabteilung der Deutschen Botschaft Rom zusammengestellt und laufend aktualisiert wird.

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Impressum
Redaktion: Dr. Claudia Gerken, Dr. Gerhard Kuck, Dr. Kordula Wolf
Deutsches Historisches Institut in Rom
Via Aurelia Antica, 391 - I-00165 Roma - Italia - www.dhi-roma.it