Deutsches Historisches Institut in Rom
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April

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Chancen
Ausschreibung Romkurs

Bis zum 30. April 2025 läuft die Ausschreibung für den diesjährigen Studienkurs, der vom 5. bis zum 13. Oktober in Rom stattfinden wird. Er richtet sich an fortgeschrittene Studierende und Promovierende des Fachs Geschichte. Dabei geht es um die Geschichte Roms vom Frühen Mittelalter bis in die Zeitgeschichte. Alle weiteren Informationen finden Sie in unserem Bewerbungsportal.

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Historians and Civic Engagement from 1945 to the Present Day
10 Stipendien zur Teilnahme an der Studienwoche des Italienisch-Deutschen Historischen Instituts Trient

Vom 3.–5. September 2025 findet die jährliche Studienwoche des Italienisch-Deutschen Historischen Instituts Trient statt, in Kooperation mit dem DHI Rom, dem Jean Monnet European Centre of Excellence und der Universität von Trient.

Es geht um das Thema Historians and Civic Engagement from 1945 to the Present Day.

 

Das ISIG (Istituto Storico Italo-Germanico | Italienisch-Deutsches Historisches Institut) schreibt 10 Stipendien für Promovierende und Postdocs aus, die an der Veranstaltung teilnehmen möchten.

 

Bewerbungen mit einem kurzen Lebenslauf (maximal 500 Wörter) und einem Motivationsschreiben (maximal 500 Wörter) können bis zum 20. April 2025 an folgende E-Mail-Adresse geschickt werden: studyweek2025@fbk.eu.

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Call for Papers
Laufende Projekte zur italienisch-deutschen und italienisch-österreichischen Geschichte vom 19. Jahrhundert bis zur Gegenwart

SISCALT-Seminar 2025

30. September – 1. Oktober 2025, Österreichisches Historisches Institut in Rom

 

Die SISCALT (Società Italiana per la Storia Contemporanea dell'Area di Lingua Tedesca) organisiert in Zusammenarbeit mit dem Österreichischen Historischen Institut in Rom, dem Deutschen Historischen Institut in Rom und der Villa Vigoni ein Seminar für bis zu zehn italienischsprachige und deutschsprachige Promovierende und Postdocs, die sich aus unterschiedlichen Blickwinkeln mit der österreichischen und der deutschen Geschichte und deren Beziehungen zu Italien und der gegenseitigen Beeinflussung beschäftigen, angefangen vom 19. Jahrhundert bis zur Gegenwart.

 

Bewerbungen mit Lebenslauf und Abstract sind bitte bis zum 15. April 2025 an folgende E-Mail-Adresse zu richten: siscalt.info@gmail.com.

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Personalia
Neuer wissenschaftlicher Mitarbeiter Musikgeschichte
David Merlin

Seit März ist David Merlin wissenschaftlicher Mitarbeiter an der Musikgeschichtlichen Abteilung des Instituts. Er hat Musikwissenschaft an den Universitäten in Pavia und in Wien studiert. Promoviert hat er zu einem gedruckten Antiphonar von 1519 an der Universität Wien. Nach Lehrveranstaltungen am Institut für Musikwissenschaft der Universität Wien sowie an der Universität für Musik und darstellende Kunst Wien hat er zuletzt an der Universität Padua gearbeitet. Er war Postdoc im dort angesiedelten interdisziplinären Forschungsprojekt "SIDME – Sensory Impairment and Disability in Medieval Europe. Inclusive Approaches for Studying the Experience of Art".

Seine aktuellen Studien zum Thema "Heilende Cäcilia. Sakrale Musik und Menschen mit Behinderung in Spitälern des deutschen und italienischen Sprachraums (ca. 14.–18. Jahrhundert)" verbinden mehrere seiner Forschungsinteressen: liturgische Musikpraktiken und Disability Studies in der Prämoderne.

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Wer macht was?
Junge Forschung am DHI Rom

Hier finden Sie einen Überblick über unsere aktuellen Stipendiatinnen und Stipendiaten und ihre Forschungsthemen.

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Vorträge
Aldo Giuseppe Di Bari
Una prima indagine su una comunità sfuggente. I lavoratori tedeschi a Bologna fra Trecento e Quattrocento
Lucas van Leyden, Uilenspiegel: de bedelaarsfamilie (Foto: Rijksmuseum, Amsterdam, RP-P-OB-1750).

Zahlreiche Studien haben sich mit der Präsenz einer "deutschen" Bevölkerungskomponente in den italienischen Städten des Spätmittelalters befasst, wobei die Migrationsprozesse, die wirtschaftliche Bedeutung und die Ansiedlungsmodalitäten dieser Minderheit untersucht wurden. Obwohl zu vielen Städten bereits Untersuchungen existieren, liegen keinerlei einschlägige Studien über Bologna vor.

Das Forschungsprojekt zielt darauf ab, die Arbeiterinnen und Arbeiter "de Alamania" im Raum Bologna einer genaueren Betrachtung zu unterziehen, um ihre Ansiedlung im Stadtgefüge, die Rolle der Sprache, die sozialen und beruflichen Dynamiken sowie Entscheidungen bezüglich Wohnort und Ehe nachzuvollziehen.

 

2. April 2025, 17.30–19.00 Uhr

Mittwochsvortrag

 

Deutsches Historisches Institut in Rom

Bitte registrieren Sie sich für eine Präsenz- oder Online-Teilnahme

Vortrag in italienischer Sprache

 

Kontakt bei Schwierigkeiten mit der Anmeldung: info-event[at]dhi-roma[dot]it

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Alberto Luongo
L'Italia centrale e la peste nel Trecento. Prospettive di ricerca tra crisi demografica e riorganizzazione economica
Triumph des Todes, Fresko, ca. 1446, ehem. Palermo, Palazzo Sclafani, heute in Palermo, Galleria Regionale della Sicilia.

Der Ausbruch der jüngsten Covid-19-Pandemie hat zu erneuter Aufmerksamkeit für das Thema der Pandemien der Vergangenheit geführt, das von der italienischen Geschichtsschreibung bislang nur in geringem Maße aus kurz- oder mittelfristiger Perspektive untersucht wurde. Die Auswirkungen der Pestpandemie von 1347 bis 1348 auf Mittelitalien wurden bisher als besonders verheerend angesehen, da sie Jahrhunderte außerordentlichen Wirtschaftswachstums beendeten. Ziel des Vortrags ist es, einerseits die Erforschung der Pest des 14. Jahrhunderts in Bezug auf historiografische Fragestellungen sowie zu untersuchende Quellengattungen zu überdenken. Andererseits soll Mittelitalien als Fallstudie für die zweite Hälfte des 14. Jahrhunderts herangezogen werden, um zu klären, ob und inwiefern die Jahrzehnte unmittelbar nach dem Ausbruch der Pest tatsächlich von einer Krise gekennzeichnet waren, insbesondere in wirtschaftlicher und sozialer Hinsicht.

 

Vorsitz und Moderation: Andrea Fara

 

15. April 2025, 16.00–17.30 Uhr

Circolo Medievistico Romano

 

Istituto Storico Italiano per il Medioevo (Piazza dell'Orologio, 4)

Veranstaltung in Präsenz, in italienischer Sprache

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Christian Dengg
Italien debattiert. Der Bedeutungsgewinn von "Nation" und "Volk" in politischen Diskursen, 1978–2002

Nicht erst seit dem Tod von Silvio Berlusconi ist viel geschrieben worden über "Europas ersten Populisten" oder den tiefgreifenden Wandel der italienischen Politik im Zusammenhang mit aktuellen Herausforderungen in westlichen Demokratien. Gegenüber einer solchen akteurszentrierten und skandalisierenden Perspektive auf Italien beschäftigt sich dieser Vortrag mit der Transformation von Selbstverständigungsdebatten im letzten Drittel des 20. Jahrhunderts. Anhand der Kontroversen um Immigration sowie um politische Korruption analysiert Christian Dengg die Ursachen für zentrale Wahrnehmungsverschiebungen dieser Themen in Italien. Hervorgehoben wird dabei auch die Rolle von strukturellen Faktoren, wie etwa die Veränderung von massenmedialen Logiken.

 

7. Mai 2025, 17.30–19.00 Uhr

Mittwochsvortrag

 

Deutsches Historisches Institut in Rom

Bitte registrieren Sie sich für eine Präsenz- oder Online-Teilnahme

Vortrag in deutscher Sprache

 

Kontakt bei Schwierigkeiten mit der Anmeldung: info-event[at]dhi-roma[dot]it

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Studientag
Sede dell'ambasciata e spazi di incontri, saperi pratici e strumenti delle missioni diplomatiche
Gérard Jean-Baptiste Scotin, Bankett des Herzogs von Alba, Spanischer Botschafter in Paris, 1707, Kupferstich.

Studientag, organisiert von der Universität Parma, der Universität Roma Tre, dem Deutschen Historischen Institut in Rom, dem Centre Roland Mousnier (UMR 8596), Sorbonne Université.

 

4. April 2025

Programm (PDF)

 

Università di Parma (Via Università, 12, Aula C, Plesso D'Azeglio)

Veranstaltung in Präsenz und Online auf Teams

 

Kontakt: Paola Volpini (Università di Parma), paola[dot]volpini[at]unipr[dot]it

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Podcast
Audio-Podcast
Römische Horizonte – Orizzonti romani

Unsere Video-Podcast-Reihe zu neuer Musik gibt es auch als Audio-Podcast auf SoundCloud. Erklärt werden Besonderheiten der Spiel- und Kompositionsweisen sowie die Entstehungsbedingungen der Werke.

 

In der vierten Folge stellen wir den italienischen Komponisten Giacinto Scelsi (1905‒1988) vor und sein Stück Arc en ciel aus dem Jahr 1973 ‒ auf Deutsch: Regenbogen.

 

Ein Musikstück aus nur einem Ton? Wie soll man sich das vorstellen? Das könnte doch im wahrsten Sinne des Wortes eintönig und langweilig klingen.

Ein Markenzeichen von Giacinto Scelsi ist es, ganze Stücke um nur einen einzelnen Ton kreisen zu lassen. Er knüpft damit an eine Ästhetik an, die in der Musik Asiens, die ihn zeitlebens faszinierte, weit verbreitet ist: die Auffassung des Einzeltons als selbstgenügsames Wesen. Der Ton wird angestimmt und verlöscht, er blüht auf, erfährt Krisen, nimmt erneuten Aufschwung, hält sich konstant oder beginnt zu flackern. – Ja, auch ein einziger Ton kann ‒ so betrachtet ‒ ganze Geschichten erzählen!

Die beiden Streicherinnen des Ensemble Horizonte aus Detmold demonstrieren, wie eine ganze Klangwelt entsteht, obwohl das Stück nur um einen Ton kreist. Hören Sie rein!

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Varia
DHI Rom – Ausblick

Für alle, die bereits neugierig auf unsere Veranstaltungen der nächsten Monate sind, lohnt sich ein Blick auf unsere Website.

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Impressum
Redaktion: Dr. Claudia Gerken, Ulrike Hekermans, Dr. Kordula Wolf
Deutsches Historisches Institut in Rom
Via Aurelia Antica, 391 - I-00165 Roma - Italia - www.dhi-roma.it