Deutsches Historisches Institut in Rom
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April

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Chancen
Bibliotheksmitarbeiter*in

Wir suchen zum nächstmöglichen Zeitpunkt eine*n Bibliotheksmitarbeiter*in mit dem Schwerpunkt Bestandserhaltung (m/w/d) in Teilzeit (20 Stunden/Woche). Aufgabenschwerpunkte: Bestandserhaltung, Magazinpflege und -kontrolle sowie Benutzungsdienst. Bewerbungen sind ausschließlich über unser Bewerbungsportal möglich, wo Sie auch alle weiteren Details zur Ausschreibung finden. Wir freuen uns auf Ihre Bewerbung bis zum 7. April 2026

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Stipendien

Für das akademische Jahr 2026/2027 bietet das DHI Rom verschiedene Programme im Bereich der historischen Wissenschaften sowie der Musikwissenschaft an: Forschungsstipendien, Reisestipendien und Stipendien zur Stellung eines Antrages auf Drittmittelförderung.

 

Die aktuellen Ausschreibungen mit Bewerbungsschluss am 19. April 2026 finden Sie in unserem Bewerbungsportal.

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Ausschreibung Romkurs

Bis zum 10. Mai 2026 läuft die Ausschreibung für den diesjährigen Studienkurs, der vom 4. bis zum 13. Oktober in Rom stattfinden wird. Er richtet sich an fortgeschrittene Studierende und Promovierende der Fächer Geschichte und Musikgeschichte. Dabei geht es um die Geschichte Roms vom Frühen Mittelalter bis in die Zeitgeschichte mit Grundfragen beider Disziplinen. Alle weiteren Informationen finden Sie in unserem Bewerbungsportal.

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Call for Papers
Jahrestagung des Arbeitskreises Historische Soziologie
Asymmetrische Beziehungen – Asymmetrische Verhältnisse

Deadline: 1. Juni 2026

Im November 2026 organisiert das DHI Rom in Kooperation mit dem Arbeitskreis Historische Soziologie eine transepochale Tagung zum Thema "Asymmetrische Beziehungen – asymmetrische Verhältnisse". Wir rufen daher Forschende aus den historischen Kultur- und Sozialwissenschaften sowie der Historischen Soziologie dazu auf, anhand von empirisch fundierten und analytisch strukturierten Beiträgen die Ursprünge, Umbrüche und Kontinuitätslinien von Asymmetrien zu debattieren. Unter anderem gilt es auszuloten, inwiefern das Begriffspaar asymmetrische Beziehungen / asymmetrische Verhältnisse das Potential hat, transepochale Brücken zu schlagen und den Dialog von Sozial- und Geschichtswissenschaften zu intensivieren.

 

Alle weiteren Informationen finden Sie in unserem Bewerbungsportal.

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Euro-Mediterranean Entanglements in Medieval History
Abraham Cresques, Katalanischer Weltaltlas, um 1375, Ausschnitt (© Wikimedia Commons).

Deadline: 8. Juni 2026

Die Deutschen Historischen Institute London, Paris, Rom und Warschau setzen im akademischen Jahr 2026/2027 die Online-Seminar-Reihe zum Thema "Euro-Mediterranean Entanglements in Medieval History" fort. Sie richtet sich an Wissenschaftler*innen aller mediävistischen Disziplinen und Qualifikationsstufen. Ziel ist es, ein internationales und interdisziplinäres Forum zu schaffen, um den Austausch über vielfältige Themen und methodische Ansätze zu fördern.

Wir laden interessierte Forscher*innen herzlich ein, ihre laufenden oder vor Kurzem abgeschlossenen Arbeiten vor einem internationalen Publikum zu präsentieren und zu diskutieren.

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Personalia
Wer macht was?
Junge Forschung am DHI Rom

Hier finden Sie einen Überblick über unsere aktuellen Stipendiat*innen und ihre Forschungsthemen.

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Vorträge
Nikolas Jaspert (Universität Heidelberg)
Was uns marine Lebewesen über das Mittelalter verraten
Die "Walinsel". Getty Museum, MS. Ludwig XV 3 (Bestiarium), ca. 1270, fol. 89v (Foto Getty Museum).

Obwohl die maritime Geschichte sich als ein eigener Zweig der Geschichtswissenschaften fest etabliert hat, ist ein Bereich noch immer auffällig unterrepräsentiert: die marine Welt – also all das, was sich unterhalb der Wasseroberfläche befindet. In diesem Vortrag wird der Versuch unternommen, aus dieser neuen Perspektive Fenster in bekannte Felder der Geschichtsforschung zu eröffnen. Die mediävistische Erforschung des Mittelmeeres kann mittlerweile auf eine viele Jahrzehnte lange Geschichte zurückblicken. Aber was lernen wir über die Kultur- und Religions-, über die Wirtschafts- und Sozialgeschichte des mittelalterlichen Mittelmeerraums, wenn wir nun die Lebewesen und Substanzen des Meeres zum Ausgangspunkt unserer Betrachtung machen?

 

13. April 2026, 18.00–19.30 Uhr

Öffentlicher Vortrag

 

Deutsches Historisches Institut in Rom

Bitte registrieren Sie sich für eine Präsenz- oder Online-Teilnahme
Vortrag in deutscher Sprache

 

Kontakt bei Schwierigkeiten mit der Anmeldung: info-event[at]dhi-roma[dot]it.

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Brendan Röder (Ludwig-Maximilians-Universität München)
"Unsere äthiopischen Jungen". Mobilität und Handlungsmacht von Äthiopiern im katholischen Europa des 18. Jahrhunderts
Frontispiz von Theodor Krump, Hoher, und Fruchtbahrer Palm-Baum, Augsburg 1710 (Augsburg, Staats- und Stadtbibliothek).

Der Vortrag folgt dem Weg einer Gruppe von Jungen, die um 1700 von Missionaren aus Ostafrika nach Rom gebracht wurden. Auf der Grundlage von Reiseberichten sowie missionarischer und diplomatischer Korrespondenz lassen sich einzelne Lebenswege in Ansätzen rekonstruieren. Der Vortrag ordnet dieses Phänomen in die religiösen, politischen und kulturellen Agenden der Zeit ein und untersucht darüber hinaus die Frage, welche Rolle Hautfarbe sowie zeitgenössische Vorstellungen von Kindheit und Jugend im Rahmen dieser Prozesse globaler Mobilität spielten.

 

21. April 2026, 17.30–19.00 Uhr

Monatsvortrag

 

Deutsches Historisches Institut in Rom

Bitte registrieren Sie sich für eine Präsenz- oder Online-Teilnahme
Vortrag in deutscher Sprache

 

Kontakt bei Schwierigkeiten mit der Anmeldung: info-event[at]dhi-roma[dot]it.

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Publikationen
Laura Di Fabio
Storie di gesuiti nell'Italia occupata. Con estratti dai diari di residenza della Compagnia di Gesù (1943–1945)

Die Geschichte der Gesellschaft Jesu während der deutschen Militärbesetzung Mittel- und Norditaliens (1943–1945) offenbart wesentliche Aspekte des politischen, sozialen und kulturellen Lebens des Landes. Die Jesuitenresidenzen und -kollegien erfüllten Bildungs-, Seelsorge- und karikative Aufgaben vor Ort, wodurch sie eine besondere Beziehung zur Bevölkerung aufbauen konnten und als privilegierte Beobachter Einblick in diese entscheidenden Jahre erhielten. Erst die Öffnung der kirchlichen Archive und der Zugang zu den während des Pontifikats von Pius XII. verfassten Dokumenten ermöglichten es, die bisher unerschlossenen Haustagebücher in den Mittelpunkt dieser Publikation zu stellen. Dabei handelt es sich um die täglich von den Jesuiten verfassten Aufzeichnungen, in denen Ereignisse innerhalb und außerhalb der religiösen Gemeinschaften geschildert werden: militärische Maßnahmen und Widerstand, Veränderungen der Machtverhältnisse sowie spirituelle und materielle Initiativen des Jesuitenordens zum Schutz der Bevölkerung. Daraus ergibt sich eine nicht nur wertvolle, sondern auch vollkommen neue Perspektive.

 

Laura Di Fabio, Storie di gesuiti nell'Italia occupata. Con estratti dai diari di residenza della Compagnia di Gesù (1943–1945), Roma: Viella 2026 (Ricerche dell'Istituto Storico Germanico di Roma 21), ISBN 979-12-5701-121-5.

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Giuseppe Cusa/Florian Hartmann (Hg.)
I Comuni cittadini italiani. Protagonisti – artefatti – processi

OPEN ACCESS

Der Band bündelt jüngere Forschungstendenzen, indem er die italienischen Stadtkommunen anhand der Leitbegriffe "Akteure", "Artefakte" und "Abläufe" untersucht. Mit diesen Analysekategorien werden gezielt aktuelle, besonders dynamische Forschungsansätze aufgegriffen, um kommunale Entwicklungen neu zu perspektivieren. Indem die Beiträge bislang übersehene Interdependenzen und Interaktionsräume sowie bisher vernachlässigte Kommunikationskanäle und Transformationen sichtbar machen, ermöglichen sie ein besseres Verständnis für Beziehungsgeflechte und Prozesse des kommunalen Alltags.

 

Giuseppe Cusa/Florian Hartmann (Hg.), I Comuni cittadini italiani. Protagonisti – artefatti – processi, Heidelberg: Heidelberg University Publishing 2026 (Online-Schriften des DHI Rom. Neue Reihe | Pubblicazioni online del DHI Roma. Nuova serie 12), ISBN 978-3-96822-341-4, DOI: https://doi.org/10.17885/heiup.1646.

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Andreas Kiesewetter
Die Mittelmeerpolitik König Manfreds von Hohenstaufen und die Anfänge der Expansion des Königreichs Sizilien nach Albanien und Griechenland (1250–1266)

OPEN ACCESS

Die Studie von Andreas Kiesewetter, posthum herausgegeben von Francesco Panarelli, beschäftigt sich mit der Politik König Manfreds von Sizilien (1250/58–1266) im Mittelmeerraum und ordnet seine Aktivitäten in ein vielschichtiges Beziehungsgeflecht ein, vor allem in Bezug auf Albanien und Griechenland, aber auch Byzanz im weiteren Sinne, das Königreich Aragon, die italienischen Seerepubliken und islamische Herrschaftsräume. Der Autor relativiert den häufig postulierten Bruch zwischen der Politik Friedrichs II. und Manfreds gegenüber den griechischen Nachfolgestaaten des Byzantinischen Reiches und deutet Manfred als Bindeglied zur späteren Politik Karls I. von Anjou. Zugleich zeigt er das Scheitern von Manfreds Expansionsversuchen im östlichen Mittelmeerraum infolge instabiler Bündnisse und des Konflikts mit dem Papsttum. Die Untersuchung stützt sich vor allem auf lateinisch- und griechischsprachige Quellen, bezieht aber auch Texte auf Arabisch ein. Ergänzt wird die Studie durch die kritische Edition von 13 Urkunden.

 

Andreas Kiesewetter, Die Mittelmeerpolitik König Manfreds von Hohenstaufen und die Anfänge der Expansion des Königreichs Sizilien nach Albanien und Griechenland (1250–1266), hg. von Francesco Panarelli, Rom 2026 (Online-Publikationen des Deutschen Historischen Instituts in Rom [14]), ISBN 978-3-944097-11-4, DOI: https://doi.org/10.25360/01-2026-00001.

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DHI unterwegs

Vorträge unserer Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler

 

 

9. April 2026, 9.00 Uhr

Salvifica Cecilia. Musica sacra e persone con disabilità negli ospedali della prima età moderna (secoli XVI–XVIII)

Vortrag von David Merlin im Rahmen der Tagung "Ospedali e confraternite in Europa (secoli XIII–XVIII)", XV edizione degli "Abrils de l'Hospital" (8.–11. April 2026).

 

Università di Napoli "Federico II", Neapel

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21. April 2026, 12.00 Uhr (ca.)

La ricezione della riforma del calendario gregoriano nei territori dell'Impero

Vortrag von Alexander Koller im Rahmen der Tagung "Le frontiere del Calendario Gregoriano. Il computo del tempo tra Roma e il mondo" (20.–21. April 2026).

 

École française de Rome, Rom

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DHI online
Themenportal der Max Weber Stiftung
Die 'Schule' von Salieri

Der vor allem als Komponist bekannte Antonio Salieri hatte im 19. Jahrhundert eine glänzende Karriere mit großen Erfolgen auf den europäischen Opernbühnen. Dazu gesellte sich eine lange Reihe von berühmten Schülern, darunter Beethoven, Schubert, Hummel, Liszt. Wie lässt sich erklären, dass ein so einflussreicher Musiker und Lehrer heutzutage beinahe aus dem Gedächtnis verschwunden ist?

Ein Grund liegt in der Vorliebe der Musikgeschichtsschreibung für die "Genie"-Erzählung, die die Lernprozesse der Komponisten weitgehend ausblendet. Genau diese Lehrpraxis Salieris zeichnet Elisa Novara, wissenschaftliche Mitarbeiterin unserer Musikgeschichtlichen Abteilung, nach – anhand der Arbeitsmanuskripte, der Briefe und Erinnerungen seiner Schüler. Denn wer, wie Salieri, mitten in einer lebendigen Theaterpraxis unterrichtete, hinterließ wenig theoretische Programme.

 

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DHI Rom – Ausblick

Für alle, die bereits neugierig auf unsere Veranstaltungen der nächsten Monate sind, lohnt sich ein Blick auf unsere Website.

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Impressum
Redaktion: Dr. Claudia Gerken, Ulrike Hekermans, Dr. Kordula Wolf
Deutsches Historisches Institut in Rom
Via Aurelia Antica, 391 - I-00165 Roma - Italia - www.dhi-roma.it