Deutsches Historisches Institut in Rom
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Dezember

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Chancen
Stellenausschreibung: Direktorin/Direktor DHI Rom

Die Max Weber Stiftung – Deutsche Geisteswissenschaftliche Institute im Ausland – sucht für die Leitung ihres Deutschen Historischen Instituts Rom zum 1. Oktober 2024 eine/n neue/n Direktorin/Direktor (m/w/d). Die Amtszeit beträgt fünf Jahre. Eine einmalige Wiederbestellung ist möglich. Die Position wird bei Vorliegen der entsprechenden Voraussetzungen analog Besoldungsgruppe W 3 BBesG zzgl. Auslandsbezüge vergütet.

Bewerbungen sind bis zum 10. Januar 2023 möglich. Details zur Ausschreibung finden Sie auf der Website der Max Weber Stiftung.

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Musikwissenschaftlicher Studienkurs

Studierende der Musikwissenschaft ab dem fortgeschrittenen Bachelorstudium können sich bis zum 7. Dezember für einen Studienkurs am Deutschen Historischen Institut in Rom bewerben. Auf dem Programm stehen auch Stadtspaziergänge zu Roms Musikleben vom Mittelalter bis heute sowie Besuche einschlägiger Institutionen und Besichtigungen von Bibliotheken, Kirchen, Palazzi, Theatern und Konzertsälen.

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Personalia
Wer macht was?
Junge Forschung am DHI Rom

Hier finden Sie einen Überblick über unsere aktuellen Stipendiatinnen und Stipendiaten und ihre Forschungsthemen.

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Vorträge
6
Dez
Valentin Portnykh
Predicare la crociata antiottomana negli anni 1450. Come l'esortazione apostolica fu trasmessa al popolo?

Vortrag im Rahmen des Circolo Medievistico Romano

Discussant: Antonio Rigon

 

16.30–18.00 Uhr

Livestream (Google Meet)

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Cheikh Sene
Supplying the Slave Trade. Networks, Circulation and Socio-economic Impacts of European Manufactured Products in West Africa (15th–18th Centuries)

Zwischen dem 15. und 18. Jahrhundert versorgten zunächst die portugiesischen und dann die niederländischen, französischen und englischen Handelsgesellschaften den afrikanischen Markt mit europäischen Waren, die für den Gold- und Sklavenhandel bestimmt waren. In diesem Vortrag werden der Ursprung und die Verbreitung dieser Handelsgüter sowie ihre sozioökonomischen Auswirkungen auf Afrika beleuchtet.

 

Mittwochsvortrag

14. Dezember 2022, 17.30–19.00 Uhr

Deutsches Historisches Institut in Rom

 

Bitte registrieren Sie sich für eine Präsenz- oder Online-Teilnahme
Kontakt bei Schwierigkeiten mit der Anmeldung: info-event[at]dhi-roma[dot]it
.

Vortrag in englischer Sprache

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Annalisa Capristo (Center for American Studies, Rom) – Alessandro Carrieri (Università degli Studi di Trieste)
La persecuzione antiebraica fascista in ambito musicale
Klarinetten-Buffet Steigeisen (Wikimedia Commons).

Der Vortrag skizziert einige Ergebnisse eines Forschungsprojekts, das in Zusammenarbeit mit dem Museum der Jüdischen Gemeinde Triest "Carlo und Vera Wagner" entwickelt wurde. Es zielt darauf ab, ein größtenteils noch wenig bekanntes Kapitel der antijüdischen Verfolgung in Italien zu rekonstruieren und möglichst vielen verfolgten italienisch-jüdischen Musikern Gesicht und Namen zurückzugeben. Ausgangspunkt für diese Forschung war eine 2015 in Triest abgehaltene Konferenz, auf die 2021 die Veröffentlichung des Tagungsbandes bei Palgrave folgte (Italian Jewish Musicians and Composers under Fascism. Let Our Music Be Played).

 

15. Dezember 2022, 17.00–18.30 Uhr

Deutsches Historisches Institut in Rom

 

Veranstaltung im Rahmen des Seminarzyklus Contrappunto. Modern History & Music History Talks (2022–2023).

 

Bitte registrieren Sie sich für eine Präsenz- oder Online-Teilnahme
Kontakt bei Schwierigkeiten mit der Anmeldung: info-event[at]dhi-roma[dot]it
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Vortrag in italienischer Sprache

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Publikationen
Zeitschrift
Quellen und Forschungen aus italienischen Archiven und Bibliotheken 102 (2022)

Der aktuelle Band unserer Institutszeitschrift ist gerade erschienen – und erstmals vollständig im Open Access auf der Website des Verlages De Gruyter zugänglich.

 

Er enthält den Themenschwerpunkt "Early Modern Antitrinitarianism and Italian Culture. Interdisciplinary Perspectives / Antitrinitarismo della prima età moderna e cultura italiana. Prospettive interdisciplinari", herausgegeben von unserer wissenschaftlichen Mitarbeiterin Riccarda Suitner.

 

Der Band 101 (2021) ist jetzt ebenfalls frei zugänglich auf perspectivia.net.

 

Unser Jahrbuch widmet sich der italienischen Geschichte und Musikgeschichte sowie der Geschichte der deutsch-italienischen Beziehungen in transregionalen bzw. transnationalen Zusammenhängen vom frühen Mittelalter bis zur Gegenwart. Publiziert werden Aufsätze in deutscher, italienischer oder englischer Sprache (nach Peer Review) sowie Rezensionen, Forschungs- und Tagungsberichte. In der Rubrik "Forum" erscheinen Essays zu aktuellen geschichtswissenschaftlichen Fragen und Diskussionen.

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Gabriele Coltorti (Hg.)
Otto Hintze. Storia costituzionale e amministrativa degli Stati moderni: l'Italia medievale e moderna. Trascrizione del manoscritto in lingua tedesca e traduzione italiana

Zur Veröffentlichung kommen hier die Vorlesungen zur Verfassungs- und Verwaltungsgeschichte Italiens im Mittelalter und in der Frühen Neuzeit, die Otto Hintze zwischen dem Ende des 19. Jahrhunderts und 1920 hielt. Sie gehören zu den vorbereitenden Materialien für eine von dem deutschen Historiker beabsichtigte "Allgemeine Verfassungs- und Verwaltungsgeschichte der Neueren Staaten", die allerdings unvollendet blieb. Innovativ daran waren der komparative Ansatz, mit dem Hintze die Verfassungen aus verschiedenen Regionen und Epochen untersuchte, um eine Typologie der Institutionen zu erstellen, sowie eine Analyse der Behörden in ihrer historischen Entwicklung und mit Blick auf die Veränderungen ihrer Aufgaben und Strukturen.

 

Otto Hintze. Storia costituzionale e amministrativa degli Stati moderni: l'Italia medievale e moderna. Trascrizione del manoscritto in lingua tedesca e traduzione italiana, herausgegeben von Gabriele Coltorti, Roma 2022 (Ricerche dell'Istituto Storico Germanico di Roma 17).

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Anhang XIV zu Giancarlo Rostirollas "La Cappella Giulia 1513–2013"
Musicisti romani e non nelle fonti storiche e archivistiche della Biblioteca Apostolica Vaticana (1597–1750)

Giancarlo Rostirolla, einer der ersten italienischen Stipendiaten des DHI und Autor einer zweibändigen Monografie über die Musik der Cappella Giulia an San Pietro im Vatikan (La Cappella Giulia 1513‒2013. Cinque secoli di musica sacra in San Pietro, Kassel 2017, Analecta musicologica 51), hat eine weitere umfangreiche Dokumentensammlung mit Listen römischer Musikschaffender veröffentlicht. Diese Zusammenstellung, die aus dem Archivio Capitolare di San Pietro ‒ Cappella Giulia stammt, ist von großer prosopographisch-musikalischer Bedeutung und ermöglicht es nunmehr, die Verbindungen zwischen den in Rom tätigen Komponisten, Organisten, Sängern und externen Musikern und den jeweiligen Institutionen, denen sie angehörten, weiter zu erforschen.

 

Die Quellensammlung ist als Appendice (Anhang) XIV unter den Online-Publikationen des Deutschen Historischen Instituts in Rom zugänglich (Open access: Download PDF) und zugleich unter folgendem Titel in Buchform verfügbar:

Giancarlo Rostirolla, Musicisti romani e non nelle fonti storiche e archivistiche della Biblioteca Apostolica Vaticana (1597‒1750). Dalle "Liste" dei musici 'straordinari' attivi nella Basilica di San Pietro, Faleria-Roma, Recercare, 2021, ISBN 9788894227666.

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Federica Di Gasbarro (Hg.)
Orchestration und Form in der Symphonik des frühen 19. Jahrhunderts

Seit Jahrzehnten steht der Klang im Fokus der Musikwissenschaft. Im ästhetischen Diskurs des 19. Jahrhunderts spielte er noch eine untergeordnete Rolle, insofern man ihn allein unter dem Gesichtspunkt des Kolorits und des bloßen Effekts betrachtete. Inzwischen ist die Klangbehandlung zu einer eigenständigen Größe geworden, die vor allem in ihren akustischen Qualitäten und im Kontext der Neuen Musik untersucht wird. Doch wie wirken sich Aspekte wie Klangfarbe, Lautstärke und Textur auf die musikalische Form aus, und das bereits in früheren Epochen?

 

Die Beiträge im neuesten Heft der Zeitschrift "Musiktheorie", das von unserer wissenschaftlichen Mitarbeiterin Federica Di Gasbarro herausgegeben wird, befassen sich mit der Entwicklung einer strukturellen Orchestration in der Symphonik der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts. Sie reichen von Partituranalysen über die Erörterung damaliger Kompositionslehren bis hin zur Rekonstruktion des kompositorischen Prozesses und eröffnen damit neue Perspektiven für ein Umdenken in der musikalischen Formenlehre.

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DHI online
Neue Musik
Podcast

Die zweite Folge unserer Video-Podcast-Reihe zu neuer Musik "Römische Horizonte – Orizzonti romani" ist online. Für alle, die Musik mögen und neugierig sind. In Zusammenarbeit mit dem Ensemble Horizonte, Detmold werden deutsch-italienische Klanglandschaften vorgestellt.

Kompositionen zeitgenössischer Musik sind stets individuell und weisen eine große stilistische Vielfalt auf. Jedes Stück ist sozusagen ein eigener Kosmos, in den man eintauchen muss.

Daher eröffnet der Podcast einen Zugang zu jedem Stück, bevor es in der Ausführung des Ensembles erklingt. Erklärt werden Besonderheiten der Spiel- und Kompositionsweisen sowie die Entstehungsbedingungen der Stücke.

 

Zweite Folge
Komponist: Salvatore Sciarrino

Titel des Stücks: Fauno che fischia a un merlo (1980).

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Erich B. Kusch. 50 Jahre Korrespondentenberichte aus Italien
Audio-Podcast

"Was die Deutschen über Italien wussten, das wussten sie von ihm. Mehr als ein halbes Jahrhundert, 1955 bis 2010 berichtete der Journalist Erich Benvenuto Kusch aus Italien: über Päpste, Politik und Pizzabäcker, Kunst und Katastrophen, Leben und Landschaften."

Mit dem Titel Unser Mann in Rom – Erich B. Kusch widmet der SWR2 dem Auslandskorrespondenten ein Feature, der zu Zeiten von Dolce Vita und Wirtschaftsboom aus Italien berichtete. Ulrike Petzold hat sich in Rom auf seine Spuren begeben und hat unter anderem in unserem Archiv recherchiert, wo der Nachlass von Erich Kusch aufbewahrt wird. Die Sendung wurde im Juli ausgestrahlt und steht als Audio-Podcast des SWR2 online zur Vefügung.

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Blog of the Urban History Association
Interview mit Antonio Carbone

Im letzten Newsletter haben wir das neue Buch unseres wissenschaftlichen Mitarbeiters Antonio Carbone vorgestellt, in dem es um Epidemien in Städten aus verschiedenen Regionen der Welt geht (Epidemic Cities, Cambridge: Cambridge University Press 2022, ISBN 978-11-0894-629-2).

Während der Arbeit daran hat er dem Blog der Urban History Association "The Metropole" Rede und Antwort gestanden. Dabei ging es natürlich auch um die Covid-19-Pandemie, die für Antonio Carbone schwierige Arbeitsbedingungen mit sich brachte, zugleich aber auch direkt mit seinem Forschungsgegenstand in Beziehung steht.

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Schließtage Institut und Bibliothek

In der Zeit vom Montag, den 26. Dezember 2022, bis Freitag, den 6. Januar 2023, bleiben das Institut und seine Bibliothek für den Publikumsverkehr geschlossen. Der Reproduktionsservice der Bibliothek steht Ihnen wie gewohnt außerhalb der Feiertage unter der Adresse bibliothek[at]dhi-roma[dot]it zur Verfügung.

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Varia
Weitere Veranstaltungen

Wenn Sie einen Überblick über die Veranstaltungen der deutschen und deutsch-italienischen Institutionen in Italien haben möchten, empfehlen wir den Veranstaltungskalender "ParlJAmo Tedesco", der von der Kulturabteilung der Deutschen Botschaft Rom zusammengestellt und laufend aktualisiert wird.

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DHI Rom – Ausblick

Für alle, die bereits neugierig auf unsere Veranstaltungen der nächsten Monate sind, lohnt sich ein Blick auf unsere Website.

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Impressum
Redaktion: Dr. Claudia Gerken, Dr. Gerhard Kuck, Dr. Kordula Wolf
Deutsches Historisches Institut in Rom
Via Aurelia Antica, 391 - I-00165 Roma - Italia - www.dhi-roma.it