Deutsches Historisches Institut in Rom
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März

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Chancen
Praktika

Das Deutsche Historische Institut in Rom vergibt jedes Jahr mehrere sechswöchige Praktika an Studierende der Geschichte, der Musikwissenschaft und der Digital Humanities vorwiegend höherer Semester, deren Studien auf das Gebiet der deutsch-italienischen Beziehungen oder der italienischen Geschichte ausgerichtet sind.

Bewerbungsfrist für den Zeitraum ab Mitte August bis zum Jahresende 2026 ist der 15. März 2026.

 

Bewerbungen werden ausschließlich in unserem Bewerbungsportal entgegengenommen, wo die vollständige Ausschreibung verfügbar ist.

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Stipendien

Für das akademische Jahr 2026/2027 bietet das DHI Rom verschiedene Programme im Bereich der historischen Wissenschaften sowie der Musikwissenschaft an: Forschungsstipendien, Reisestipendien und Stipendien zur Stellung eines Antrages auf Drittmittelförderung.

 

Die aktuellen Ausschreibungen mit Bewerbungsschluss am 19. April 2026 finden Sie in unserem Bewerbungsportal.

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Personalia
Wer macht was?
Junge Forschung am DHI Rom

Hier finden Sie einen Überblick über unsere aktuellen Stipendiat*innen und ihre Forschungsthemen.

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Unsere Alumni
Was macht eigentlich... Gritje Hartmann?

Gritje Hartmann blickt auf eine spannende und lehrreiche Zeit an unserem Institut zurück, wo sie von 2003 bis 2008 als wissenschaftliche Mitarbeiterin tätig war. Neben ihrer Forschung war sie zuständig für unsere Publikationsreihen sowie für die Öffentlichkeitsarbeit. Diesem Bereich ist sie treu geblieben und leitet seit 2024 die Kommunikationsabteilung am Wissenschaftszentrum Berlin für Sozialforschung (WZB).

Für die aktuelle Ausgabe des Forschungsmagazins "Weltweit vor Ort" hat sie der Max Weber Stiftung ein Interview gegeben.

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Vorträge
Simone Derix (Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg)
Die Stimme(n) in der Demokratie
Willy Pragher, Freiburg: Sozialistische Jugendgruppe singt durch Megafone, Münsterplatz, 6.10.1973. Landesarchiv Baden-Württemberg, Abt. Staatsarchiv Freiburg.

Von den Diskussionen in der Ekklesia, der Volksversammlung im antiken Griechenland, über die Debatten in Parlamenten und dem rhythmischen Skandieren bei Demonstrationen bis hin zu den digitalen "Echokammern" des 21. Jahrhunderts oder den aktuellen Forderungen nach "Voice", also nach politischer Teilhabe und Transparenz – die Geschichte der Demokratie ist auch eine Geschichte der Stimme und der Pluralität der Stimmen. Der Vortrag diskutiert diese Geschichte des demokratischen Sprechens und Schweigens, des Zuhörens und Gehörtwerdens und damit des Zusammenhangs von Artikulation und politischer Entscheidung mit einem Fokus auf Europa vom 19. Jahrhundert bis zur Gegenwart.

 

5. März 2026, 18.00–19.30 Uhr

Jahresvortrag anlässlich der Sitzung des Wissenschaftlichen Beirats

Veranstaltungsflyer

 

Deutsches Historisches Institut in Rom

Bitte registrieren Sie sich für eine Präsenz- oder Online-Teilnahme
Vortrag in deutscher Sprache

 

Kontakt bei Schwierigkeiten mit der Anmeldung: info-event[at]dhi-roma[dot]it.

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Frank Rexroth (Universität Göttingen)
Wege in und aus dem Nationalsozialismus. Der Historiker Hermann Heimpel
Hermann Heimpel (1901–1988), deutscher Historiker, Foto um 1949 (David Wintzer, Creative Commons Attribution-Share Alike 4.0 International license).

Hermann Heimpel (1901–1988) war einer der prägenden Historiker der deutschen Nachkriegsära. Als Göttinger Professor und als erster Direktor des Göttinger Max-Planck-Instituts für Geschichte, als viel beachteter Autor, der auch von außerakademischen Milieus gerne gelesen wurde, war sein Verständnis der deutschen Geschichte von großem Einfluss auf die bundesdeutsche Gesellschaft der Nachkriegszeit.

Daher war die Überraschung groß, als beim Frankfurter Historikertag von 1998 gerade seine frühe Affinität zur nationalsozialistischen Ideologie am Ausgangspunkt der Debatte über die Rolle der Geschichtswissenschaft in der NS-Ära stand. Der Vortrag stellt ausgewählte Ergebnisse eines Buchprojektes vor, das sich mit Heimpel, seinem in Theresienstadt ermordeten Lehrer und Freund Siegmund Hellmann (1872–1942) und dem Nationalsozialismus auseinandersetzt. Es wird dabei insbesondere um die Frage gehen, wie sich ein um Methodenstrenge bemühter Wissenschaftler den Nationalsozialisten andiente, zugleich aber gegen unhaltbare völkische Geschichtsbilder anzugehen versuchte.

 

11. März 2026, 18.00–19.30 Uhr

Öffentlicher Vortrag

 

Deutsches Historisches Institut in Rom

Bitte registrieren Sie sich für eine Präsenz- oder Online-Teilnahme
Vortrag in deutscher Sprache

 

Kontakt bei Schwierigkeiten mit der Anmeldung: info-event[at]dhi-roma[dot]it.

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17
Mrz
Davide Cristoferi
Socio-Economic Inequalities during the Conjuncture of the Fourteenth Century. Sources and Methods, Dynamics and Representations (Italy and Europe, c. 1270 – c. 1350), FUP, 2025

Circolo Medievistico Romano

Vorsitz: Sandro Carocci

 

16.00 Uhr

Escuela Española de Historia y Arqueología en Roma-CSIC (Via di Sant'Eufemia, 13)

Veranstaltung in englischer Sprache

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Katalin Prajda (Triest)
Gilded Entanglements. Adriatic Networks of the Precious Metal Industries
Niccolò di Pietro Gerini, Szenen aus der Matthäus-Vita (Detail), Kirche S. Francesco, Prato, 1390–1395 (© Wikimedia Commons).

Die kommende "Entanglements"-Session richtet den Blick auf den spätmittelalterlichen Adriaraum und rückt insbesondere die Konfliktphasen von 1378–1381 und 1409–1420 in den Mittelpunkt. Auf der Basis einer umfangreichen Auswertung bislang unveröffentlichten Archivmaterials untersucht Katalin Prajda die enge Verflechtung zwischen der Verwaltung und dem Handel von Edelmetallen über Dalmatien und der Kriegsfinanzierung der beteiligten politischen Kräfte. Auf diese Weise eröffnen sich neue Perspektiven auf die interpersonellen Beziehungen zwischen den verschiedenen Akteuren der Edelmetallindustrie sowie deren Mobilität. Unsere Diskussion bereichern wird Andrea Fara (Rom).

 

31. März 2026, 17.00–18.00 Uhr

Livestream. Anmeldung erforderlich

Veranstaltung in englischer Sprache

 

Seminarzyklus "Euro-Mediterranean Entanglements in Medieval History", organisiert von den Deutschen Historischen Instituten in Paris und Rom. Gesamtprogramm

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Tagungen
Die Governance der italienischen Stadtkommunen zwischen Tradition und Innovation. Italienische und deutsche Forschungsperspektiven
Siena, Palazzo Pubblico mit dem Torre del Mangia.

Tagung der RWTH Aachen University in Zusammenarbeit mit dem DHI Rom und dem Istituto Storico Italiano per il Medio Evo (ISIME).

Programm

 

2.–3. März 2026

Deutsches Historisches Institut in Rom

Bitte registrieren Sie sich für eine Präsenz- oder Online-Teilnahme

 

4. März 2026

ISIME (Piazza dell'Orologio 4, Rom)

Zur Teilnahme bitte Kontakt aufnehmen mit Florian Hartmann (hartmann[at]histinst[dot]rwth-aachen[dot]de), Julia André (andree[at]histinst[dot]rwth-aachen[dot]de).

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26
Mrz
27
Mrz
Catolicismo y democracia. La iglesia católica en América Latina durante la segunda mitad del siglo xx. Catholicism and Democracy. The Catholic Church in Latin America during the Second Half of the XXth Century

Tagung der von der Max Weber Stiftung finanzierten Transnationalen Forschergruppe The Global Pontificate of Pius XII. Catholicism in a Divided World, 1945−1958.

Programm

 

Pontificia Universidad Católica de Chile, Santiago de Chile

Interne Veranstaltung

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Colonial Objects. The Material Culture of Italian Colonialism
Alberto Salietti, Auf dem Tisch, 1946, Öl auf Sperrholz, Privatsammlung (mit freundlicher Genehmigung von: Il Ponte Casa d'Aste).

Die internationale und interdisziplinäre Konferenz befasst sich mit der Herstellung und Verbreitung von Objekten, um deren aktive Rolle bei der Gestaltung kolonialer Vorstellungswelten, visueller Kultur und imperialer Ideologien sowohl in Italien als auch im Ausland deutlich zu machen.

 

Der Fokus liegt auf der dialektischen Beziehung zwischen der Herstellung von Objekten und den Bedeutungen, die sie mit sich bringen. Durch die Untersuchung kolonialer Artefakte sollen Theorien zur materiellen Kultur überprüft werden. Die von den Forschenden präsentierten Analysen zu bestimmten künstlerischen, handwerklichen oder industriellen Objekten haben das Ziel, die Geschichte des italienischen Kolonialismus anhand der materiellen Kultur neu zu definieren. Dabei soll verdeutlicht werden, wie dieser Ideen, Darstellungen und Erinnerungen geprägt hat.

 

Internationale Tagung der Italian Academy for Advanced Studies, Columbia University in Zusammenarbeit mit der Ragusa Foundation, der Bibliotheca Hertziana – Max-Planck-Institut für Kunstgeschichte und dem Deutschen Historischen Institut in Rom.

Weitere Informationen

 

26. März 2026

New York, Italian Academy for Advanced Studies, Columbia University

Bitte registrieren Sie sich für eine Präsenz-Teilnahme

Für die Online-Teilnahme über Zoom: Meeting ID 930 1444 7485, Passcode 903818.

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Buchvorstellung
Buchvorstellung und Gespräch
"Greift nur hinein ins volle Menschenleben" (Goethe). König Ludwig I. von Bayern und sein Kunstagent Johann Martin von Wagner in Rom in 1352 Briefen
Johann Martin von Wagner (1777–1858), Bronzebüste von Herrmann Ernst Freund, 1826 (Staatliche Antikensammlung und Glyptothek München).

Seit vergangenem Herbst liegt mit der Publikation des dritten Teils die historisch-kritische Edition des Briefwechsels zwischen Ludwig I. von Bayern und seinem römischen Kunstagenten, dem Bildhauer Johann Martin von Wagner, nunmehr vollständig vor. Die umfassend kommentierte Korrespondenz mit 1450 Briefen in neun Bänden erstreckt sich über den Zeitraum von 1809 bis zum Tod Wagners 1858. Sie stellt ein Referenzwerk für den Kunstmarkt der Zeit, für Provenienzforschung und Antikenrezeption dar.

 

In ihr erscheint Rom als europäische Kulturmetropole aus der Perspektive der bayerischen "Kunstmonarchie" im Zeitalter der Revolutionen. Sie bietet vielerlei Einblicke in Motive und Dynamiken monarchischer Kulturpolitik, in die Geschichte des Sammelns und der Museen, aber auch in die Situation von Künstlern in der "ewigen Stadt". Zugleich spiegelt sie eine eigentümliche, vier Jahrzehnte währende Beziehungsgeschichte zwischen dem Kronprinzen, seit 1825 König von Bayern und "seinem" Mann in Rom wider.

 

Golo Maurer im Gespräch mit den Herausgebern Hannelore Putz, Martin Baumeister und Ferdinand Kramer.

Veranstaltung der Casa di Goethe in Zusammenarbeit mit dem DHI Rom.

Das Gespräch findet in deutscher Sprache statt.

 

10. März 2026, 19.00–20.00 Uhr

Casa di Goethe (Via del Corso 18, Rom)

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DHI unterwegs

Vorträge unserer Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler

 

 

4. März 2026, 16.30 Uhr

Il quadro internazionale

Vortrag von Alexander Koller im Rahmen des Vortragszyklus "Prima della catastrofe. Alla vigilia del Sacco di Roma del 1527".

 

Fondazione Marco Besso, Rom, Largo di Torre Argentina, 11

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19. März 2026, 17.00 Uhr

Pluralità normata. Delimitazioni nei confronti di ebrei e musulmani al tempo dello scisma alessandrino

Vortrag von Kordula Wolf im Rahmen des "Seminario permanente di Storia del Papato".

 

Pontificia Università Gregoriana, Rom, Piazza della Pilotta, 4

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19. März 2026, 17.30 Uhr
Santacroce auf der Reise nach Prag. Die Diarien des Pompeo Vizani von 1581 im Kontext vergleichbarer Reiseberichte

Buchpräsentation von Alexander Koller.

 

Institut für Österreichische Geschichtsforschung, Universität Wien,

Oskar-Morgenstern-Platz 1, Sky Lounge

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24. März 2026, 14.45 Uhr

Eyes and Ears in Constantinople. Intelligence Practices of Imperial Diplomats in Times of Peace (17th Century)

Vortrag von Elisabeth Lobenwein im Rahmen der Tagung "Diplomacy, Intelligence, and Influence in the Balkans and Beyond, 17th–19th Centuries", 24.–25. März 2026.

 

Bulgarian Academy of Sciences, Sofia

Weitere Informationen

 

25. März 2026, 14.00 Uhr

Santacroce auf der Reise nach Prag. Die Diarien des Pompeo Vizani von 1581 im Kontext vergleichbarer Reiseberichte

Buchpräsentation von Alexander Koller.

 

Institute of History of the Czech Academy of Sciences, Prag

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Kooperation
Patria Hierosolymitana. Conceptions of Heimat in the ecclesiastical institutions of the Middle Ages

Der Blog "Patria Hierosolymitana. Conceptions of Heimat in the ecclesiastical institutions of the Middle Ages" (ISSN 3054-3592) untersucht in Zusammenarbeit mit unserem Institut, wie das Heilige Land seit jeher eine einzigartige Anziehungskraft ausgeübt und eine emotionale und ideologische Bedeutung gehabt hat, die nur wenige andere Orte erreichen. Oft hat Jerusalem sogar für diejenigen als spirituelle Heimat fungiert, die der Stadt nie physisch nahegekommen sind.

Seit Oktober 2024 erforscht der Sonderforschungsbereich 1671 der Ruprecht-Karls-Universität Heidelberg den Begriff der Heimat aus interdisziplinärer Perspektive.

In diesem Rahmen untersucht das Teilprojekt Jerusalem, Der ferne Ursprung: Heimatvorstellungen palästinischer Orden des Mittelalters / Jerusalem, the Distant Origin. Conceptions of Homeland in the Palestinian Orders of the Middle Ages (TP A04), wie kirchliche Orden und Institutionen mit Wurzeln im Königreich Jerusalem das Heilige Land als Heimat neu gedacht haben.

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DHI Rom – Ausblick

Für alle, die bereits neugierig auf unsere Veranstaltungen der nächsten Monate sind, lohnt sich ein Blick auf unsere Website.

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Impressum
Redaktion: Dr. Claudia Gerken, Ulrike Hekermans, Dr. Kordula Wolf
Deutsches Historisches Institut in Rom
Via Aurelia Antica, 391 - I-00165 Roma - Italia - www.dhi-roma.it