Deutsches Historisches Institut in Rom
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September

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Chancen
Postdoc-Stipendium Mediävistik
Initiale 'D' mit Erdbeeren in einem Graduale aus dem Dominikanerkonvent St. Nikolaus in Danzig. Universitätsbibliothek Graz, Cod. 2067, I (fol. 24r), REALonline Bild Nr. 007997.

Das Deutsche Historische Institut in Rom, die École française de Rome und das Istituto Storico Italiano per il Medio Evo schreiben gemeinsam ein Postdoc-Stipendium im Bereich der Mediävistik für die Dauer von 12 Monaten (2026/2027) aus. Eine Verlängerung ist möglich.

 

Bewerbungen können bis zum 7. September 2026 über das DHI-Bewerbungsportal eingereicht werden. Dort finden Sie auch den vollständigen Text der Ausschreibung.

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Gerald D. Feldman-Reisebeihilfen
Recherchierend unterwegs

Ägypten, Deutschland, Finnland, Frankreich, Georgien, Großbritannien, Indien, Israel, Italien, Japan, Libanon, Litauen, Polen, Singapur, Tschechische Republik, Türkei, Ukraine, USA.

 

Ihr transnationales oder transregionales Projekt erfordert einen Aufenthalt in zweien oder dreien dieser Länder? Die Institute und Außenstellen der Max Weber Stiftung machen es möglich. Bewerben Sie sich auf ein Reisestipendium! Deadline ist der 4. Oktober 2026.

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Personalia
Neue wissenschaftliche Mitarbeiterin
Katharina Hüls-Valenti

Katharina Hüls-Valenti arbeitet ab dem 1. September für ein halbes Jahr als wissenschaftliche Mitarbeiterin an unserem Institut. Ihr Projekt hat die Sichtung und Auswertung des Privatarchivs Pollitzer in Triest und Rom zum Ziel und wird vom Deutschen Zentrum Kulturgutverluste finanziert. Auf der Basis relevanter Archivalien soll zukünftig die Sammlung der Familie Pollitzer rekonstruiert werden sowie der Verbleib der beschlagnahmten Kunstsammlung (Gemälde, Möbel, Sakralkunst) und Bibliothek (ca. 20.000 Bände) geklärt werden. Wir heißen sie ganz herzlich willkommen!

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Abschied
Eleonora Di Cintio

Eleonora Di Cintio, die bei uns als wissenschaftliche Mitarbeiterin in der Musikgeschichtlichen Abteilung im Projekt Tanz/Musik digital gearbeitet hat, verlässt zum Projektende das DHI. Wir möchten uns bei ihr für ihr großes Engagement bedanken. Wir sind froh, dass sie Teil unseres Teams war, und wünschen ihr für ihre nächsten Projekte und ihren weiteren beruflichen Werdegang viel Erfolg.

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Neue wissenschaftliche Mitarbeiterin
Kerstin Thieler

Seit Mitte August ist Kerstin Thieler wissenschaftliche Mitarbeiterin am DHI Rom. Gemäß Kooperationsvereinbarung mit der Forschungsstelle für Zeitgeschichte in Hamburg wird sie für ein Jahr bei uns zu den regionalen und lokalen Parteizentralen im Nationalsozialismus ("Braune Häuser") sowie zu den Parteibauten im italienischen Faschismus ("Case del Fascio") und ihres Nachlebens forschen. Wir heißen auch sie herzlich in unserem Team willkommen!

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Wer macht was?
Junge Forschung am DHI Rom

Hier finden Sie einen Überblick über unsere aktuellen Stipendiat*innen und ihre Forschungsthemen.

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Vorträge
Jutta Toelle (Hochschule für Musik und Theater Hamburg)
"Ein Pack Musicalien, und zwey Stücke von einer Oboe". Musik in der europäischen Missionierung Hispanoamerikas
Blanchard Pharamond, Die erste Messe in Amerika, Gemälde, 1850, Detail (Dijon, Musée des Beaux-Arts).

Spektakuläre Nachrichten drangen im Laufe des 17. Jahrhunderts aus den Missionsstationen der Jesuiten, vor allem aus der Provinz Paraguay, nach Europa: Unter Anleitung der Missionare spielten indigene Menschen dort in Orchestern europäische Musik. Sie stellten Instrumente, sogar Orgeln, selbst her und sangen, angeblich besser als in der Alten Welt.

 

Dies ist das Narrativ von Mission durch Musik: Musikpraxis als Hinführung zu einer vermeintlich höheren zivilisatorischen Stufe. Missionare wandten ihre europäischen Denkmuster im kolonialen Kontext Hispanoamerikas an, ohne indigene Traditionen, Sitten oder Musiken zu beachten. Sie etablierten eine europäische Musikpraxis vor Ort und berichteten diese "Erfolgsgeschichte" zurück nach Europa. Diese sollte die Wirkung ihrer Arbeit beweisen: denn je mehr und je bessere europäische Musik gespielt wurde, desto christlicher mussten die Menschen vor Ort wohl sein.

Der Vortrag präsentiert die in den Quellenberichten der Jesuiten völlig ungebrochene Erzählung von Mission durch Musik und zeigt die Nachwirkungen bis in die heutige Zeit auf.

 

14. September 2026, 18.00–20.00 Uhr

Öffentlicher Vortrag

Veranstaltungsflyer (PDF)

 

Deutsches Historisches Institut in Rom

Bitte registrieren Sie sich für eine Präsenz- oder Online-Teilnahme
Vortrag in deutscher Sprache

 

Kontakt bei Schwierigkeiten mit der Anmeldung: info-event[at]dhi-roma[dot]it.

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Maren Möhring (Universität Leipzig)
Dolce Vita in der Bundesrepublik. Italienische Migration, kulinarische Transfers und die Transformation der deutschen Esskultur
Eiscafé "Cadore", München, o.J. [1952–1963], Stadtarchiv München, Fotomappe FS-STB-0447-01.

Nach dem Zweiten Weltkrieg wurden die Beziehungen zwischen Deutschland und Italien in gesellschaftlicher und kultureller Hinsicht vor allem durch zwei Phänomene geprägt: die italienische Migration in die Bundesrepublik und den wachsenden deutschen Massentourismus nach Italien. Beide Formen der Mobilität haben ab den 1960er Jahren die (west)deutsche Esskultur stark verändert.

Der Vortrag beleuchtet die Geschichte italienischer Eismacher*innen und Gastronom*innen. Er zeigt, wie sie nicht nur neue kulinarische Gewohnheiten in Deutschland einführten, sondern auch dazu beitrugen, dass sich in den Innenstädten ein mediterranes Flair entwickelte. Dabei handelt es sich um zentrale Aspekte der kulturellen Austauschprozesse – Veränderungen, die im Alltagsleben in der Bundesrepublik bis heute spürbar sind.

 

Vortrag im Rahmen des Programms der deutschen Botschaft 75 anni. Una storia che diventa futuro –  75 Jahre. Eine Geschichte für die Zukunft zum 75. Jahrestag der Wiederaufnahme der deutsch-italienischen diplomatischen Beziehungen.

 

17. September 2026, 18.00–20.00 Uhr

Öffentlicher Vortrag

Veranstaltungsflyer (PDF)

 

Deutsches Historisches Institut in Rom

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Vortrag in deutscher Sprache

 

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22
Sep
Theresa Jäckh (DHI Rom)
Umstrittene Zuständigkeit, umstrittene Zugehörigkeit. Jüdinnen und Juden in der kurialen Verwaltung des ausgehenden Mittelalters

Monatsvortrag

 

22. September 2026, 18.00–20.00 Uhr

Deutsches Historisches Institut in Rom

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Vortrag in deutscher Sprache

 

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Javier Albarrán (Granada)
From Damascus to Fez and beyond. The Circulation of al-Iṣfahānī's Fatḥ al-Quds in the Medieval Mediterranean
Eine spätmittelalterliche andalusisch-maghrebinische Abschrift von al-Iṣfahānīs Fatḥ al-Qudsī (Fez, Qarawiyyin Library, Ms. 560, fol. 20v).

Wie verbreitete sich die Erinnerung an die Eroberung Jerusalems durch Saladin im Mittelmeerraum des Mittelalters, und welche Änderungen erfuhr sie im Lauf der Zeit? Der Vortrag untersucht die Überlieferung und die Rezeption von ʿImād al-Dīn al-Iṣfahānīs Fatḥ al-Qussī fī fatḥ al-Qudsī, eine der bedeutendsten Schilderungen der Einnahme Jerusalems, vor dem Hintergrund seiner Manuskripttradition. Die Analyse offenbart, wie der Text von verschiedenen Leserkreisen – vom aiyubidischen Osten bis zum Maghreb der Almohaden und darüber hinaus – auf vielfältigen Wegen kopiert, gelesen, interpretiert und aufgegriffen wurde und wie Gemeinschaften sich das Werk zu eigen machten und dessen Bedeutung neu prägten. Was verraten uns diese Handschriften über die Wissensweitergabe und das kulturelle Gedächtnis? Dieses faszinierende Thema werden wir gemeinsam mit Paul Cobb (Philadelphia) als Diskutant erörtern.

 

24. September 2026, 17.00–18.00 Uhr

Veranstaltungsflyer

Livestream. Anmeldung erforderlich

Veranstaltung in englischer Sprache

 

Seminarzyklus "Euro-Mediterranean Entanglements in Medieval History", organisiert von den Deutschen Historischen Instituten in London, Paris, Rom und Warschau.

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Tagungen & Studientage
Attori ebrei negli archivi italiani. Documenti, procedure e spazi d'azione (XIV–XVI sec.)
Vatikanstadt, Archivio Apostolico Vaticano, Reg. Sppl. 341, 49r–v.

Die Tagung untersucht, wie jüdische Akteurinnen und Akteure in Dokumenten sichtbar werden, die von Institutionen mehrheitlich christlicher Gesellschaften zwischen dem späten Mittelalter und der Frühen Neuzeit erstellt und verwaltet wurden. Der geographische Schwerpunkt liegt auf der heute in italienischen Archiven verwahrten Überlieferung.

Im Mittelpunkt steht die Frage, welche Handlungsspielräume sich auf dieser Grundlage rekonstruieren lassen. Insbesondere soll analysiert werden, welche Entscheidungen und Strategien von Jüdinnen und Juden genutzt wurden, um mit diesen Institutionen zu kommunizieren und welche Spuren sie in den Dokumenten hinterlassen haben: von Eingaben und Anträgen über die Wahl von Vertretern, die Beschaffung von Zeugnissen und Beweismitteln sowie die Aushandlung von Abgaben und steuerlichen Verpflichtungen bis hin zur Nutzung verschiedener Instanzen des Rechtswegs.

Die Beiträge beleuchten nicht nur Dynamiken jüdisch-christlicher Beziehungen, sondern auch interne Organisationsformen der jüdischen Gemeinden sowie die Rolle institutioneller Verfahren bei ihrer historischen Sichtbarmachung.

 

Internationale Tagung des DHI Rom in Zusammenarbeit mit der Universität Tübingen.

Kontakt: Theresa Jäckh, theresa[dot]jaeckh[at]dhi-roma[dot]it

Veranstaltungsflyer (PDF)

 

15.–16. September 2026

Deutsches Historisches Institut in Rom

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Kontakt bei Schwierigkeiten mit der Anmeldung: info-event[at]dhi-roma[dot]it.

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Il mito di Cola di Rienzo. Il Rienzi di Richard Wagner tra messa in scena politica ed estetica
Uraufführung des Rienzi am Königlichen Hoftheater in Dresden am 20. Oktober 1842, Kupferstich, publiziert in: Illustrirte Zeitung, Nr. 7, 12. August 1843.

Zum 150-jährigen Jubiläum der Bayreuther Festspiele 2026 wird erstmals Richard Wagners Frühwerk Rienzi aufgeführt. Die Handlung orientiert sich am Leben des mittelalterlichen römischen Volkstribuns Cola di Rienzo. Dieser kam 1347 durch einen unblutigen Umsturz an die Macht, strebte die Erneuerung des antiken Roms an – scheiterte jedoch bereits nach sieben Monaten und kam bei einem Aufstand ums Leben. Cola di Rienzo, eine zwiespältige Figur zwischen Volksheld und Tyrann, faszinierte im 19. Jahrhundert zahlreiche Künstler.

Uraufgeführt 1842 in Dresden, markierte die Oper Rienzi Wagners künstlerischen Durchbruch. Später strich der Komponist das Werk jedoch aus seinem Kanon der Bühnenfestspiele, da es nicht mehr seiner künstlerischen Vision entsprach. Nach der deutschen Reichsgründung 1871 erhielt die politisch aufgeladene Komposition eine nationalistische Prägung. Besonders bekannt ist ihre Wirkung auf Adolf Hitler, dessen Lieblingsoper Rienzi angeblich war. Im "Dritten Reich" wurde die Ouvertüre zum akustischen Markenzeichen der NSDAP-Parteitage. Im faschistischen Italien spielte das Werk hingegen keine Rolle, da Mussolini bewusst Vergleiche mit dem Volkstribun vermied. Der Studientag widmet sich der facettenreichen politischen Rezeptionsgeschichte der Oper Rienzi in Deutschland und Italien.

 

Studientag der Musikgeschichtlichen Abteilung des DHI Rom in Zusammenarbeit mit der Accademia Nazionale di Santa Cecilia.

Kontakt: Vera Grund, v[dot]grund[at]dhi-roma[dot]it

 

25. September 2026

Deutsches Historisches Institut in Rom

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Publikation
Alice Cazzola/Katharina Hüls-Valenti/Madeleine Schneider (Hg.)
Tracing Provenance in Italy

Ausgehend von der Leitfrage "Quo vadis Provenance Research in Italy?" verbindet dieser Band interdisziplinäre Ansätze und skizziert anhand konkreter Fallstudien aktuelle Entwicklungen in diesem Forschungsfeld. Neben der Auseinandersetzung mit historischen Ungerechtigkeiten wie Kolonialismus, Nationalsozialismus und Faschismus bietet die Publikation Einblicke in die reichhaltigen, heterogenen Archivquellen für die italienische Sammlungs- und Kunstmarktforschung. Die Relevanz der Provenienzforschung und des Transfers von Kunst- und Kulturgütern wird sowohl auf akademischer als auch auf praktischer Ebene aufgezeigt.

 

Alice Cazzola/Katharina Hüls-Valenti/Madeleine Schneider (Hg.), Tracing Provenance in Italy. Navigating through Post-Unitarian Primary Sources and Archival Collections, Berlin: De Gruyter Brill 2026 (Schriftenreihe der Forschungsstelle Provenienzforschung, Kunst- und Kulturgutschutzrecht), eBook ISBN: 978-36-8924-068-4, Gebunden ISBN: 978-36-8924-296-1.

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DHI online
#MWSvernetzt
Einblicke in das MWS-Fellowship am DHI Rom

Die MWS-Vernetzungsfellowships ermöglichen es den Mitarbeitenden der Max Weber Stiftung, bei einem mehrwöchigen Aufenthalt andere Standorte der Stiftung kennenzulernen. In der Reihe "#MWSvernetzt" erzählen Fellows von ihren Erfahrungen. In dieser Folge berichtet Aylin Zafer vom Orient-Institut Istanbul über ihre Erlebnisse und Eindrücke am DHI Rom. Sie hat bei uns sowohl in die Bibliothek bei Jan-Peter Grünewälder als auch im Bereich Digital Humanities bei Jörg Hörnschemeyer reingeschnuppert. Hier geht es zum Artikel.

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Jetzt auch auf Instagram

Wir sind jetzt auch auf Instagram! Wir freuen uns über alle, die dort unserem Account folgen, um mit uns in Verbindung zu bleiben!

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DHI unterwegs

Vorträge unserer Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler

 

 

17. September 2026, 15.30 Uhr

Couriers as Agents of Knowledge Circulation

Vortrag von Elisabeth Lobenwein im Rahmen der internationalen Tagung "Circulation of Knowledge in the Ottoman World, c. 1500–1900", (17.–19. September 2026).

 

Department of Contemporary History at the Universidad Autónoma de Madrid (UAM), Institute of History at Consejo Superior de Investigaciones Científicas (CSIC)

Weitere Informationen

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Varia
Christian Alexander Neumann
Preisverleihung
Foto: HAdW / T.Schwerdt.

Christian Alexander Neumann wurde von der Heidelberger Akademie der Wissenschaften für seine Habilitationsschrift zum Thema Alter und Altern mittelalterlicher Herrscher mit dem Manfred Fuchs-Preis für interdisziplinäre Forschung ausgezeichnet. Von 2017 bis 2023 war der Privatdozent als wissenschaftlicher Mitarbeiter an unserem Institut tätig, um sein Habilitationsprojekt durchzuführen. Da es sich beim Alter(n) sowohl um einen biologischen Prozess als auch um eine historisch variable Konstruktion handelt, kombinierte er Methoden aus Mediävistik und Gerontologie. Die so entstandene "Gerontomediävistik" verspricht, neue empirische Erkenntnisse zu gewinnen. Zur Zeit ist Christian Alexander Neumann Koordinator des Masterstudiengangs Mittelalterstudien am Lehrstuhl für Mittelalterliche Geschichte des Historischen Seminars der Universität Heidelberg. Wir gratulieren ihm ganz herzlich zu dieser Auszeichnung!

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Andreea Badea
Preisverleihung
Foto: Claudia Pätzold.

Für ihre Habilitationsschrift "Wessen Geschichte zählt? Römischer Universalitätsanspruch, kuriale Netzwerke und die Deutungshoheit über historiographische Narrative im 17. Jahrhundert" erhielt Andreea Badea den Friedrich-Sperl-Preis, der vom Stiftungsfond zur Förderung der Geisteswissenschaften, verwaltet vom Verein der Freunde und Förderer der Goethe-Universität Frankfurt am Main, verliehen wird. Das Hauptaugenmerk der Studie liegt auf dem Ringen um die jeweilige geschichtliche "Wahrheit" innerhalb eines Denkkollektivs, das den Anspruch auf Universalität und Einheit erhebt. Die derzeit in der DFG-Kollegforschungsgruppe "Polyzentrik und Pluralität vormoderner Christentümer" tätige Privatdozentin war im Rahmen der Recherchen zu ihrem Habilitationsprojekt von 2012 bis 2018 als wissenschaftliche Mitarbeiterin an unserem Institut beschäftigt. Wir freuen uns mit Andreea Badea über diese Auszeichnung und gratulieren ihr ganz herzlich!

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DHI Rom – Ausblick

Für alle, die bereits neugierig auf unsere Veranstaltungen der nächsten Monate sind, lohnt sich ein Blick auf unsere Website.

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Impressum
Redaktion: Dr. Claudia Gerken, Ulrike Hekermans, Dr. Kordula Wolf
Deutsches Historisches Institut in Rom
Via Aurelia Antica, 391 - I-00165 Roma - Italia - www.dhi-roma.it