Deutsches Historisches Institut in Rom
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Juni

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Chancen
Schreibzeit Rom – Helene Wieruszowski

Ab sofort gibt es am DHI Rom für arrivierte Forschende der bei uns vertretenen Epochen und Disziplinen ein neues Angebot: Die "Schreibzeit Rom – Helene Wieruszowski". Wer abseits des Semesterbetriebs in einer intellektuell anregenden Atmosphäre für 1–6 Monate an einem größeren Manuskript arbeiten möchte, ist ganz herzlich bei uns willkommen – vorausgesetzt, Sie haben Lust am Austausch mit den anderen Forschenden im Haus und sind bereit, Ihr Schreibprojekt im Rahmen eines öffentlichen Vortrags am DHI vorzustellen.

 

Mit der "Schreibzeit Rom" erinnern wir an die deutsch-amerikanische Historikerin Helene Wieruszowski, die von 1924 bis 1926 am Preußischen Historischen Institut und damit an der Vorgängerinstitution des DHI Rom arbeitete. Ihre wissenschaftlichen Ambitionen konnte die promovierte Mediävistin weder in der Weimarer Republik noch in NS-Deutschland verwirklichen. Erst nach ihrer Emigration in die USA wurde sie 1949 in New York zur Professorin berufen.

 

Bitte wenden Sie sich bei Interesse an dem Helene Wieruszowski gewidmeten Fellowship jederzeit per E-Mail an Monika Kruse und fügen eine 1–2 Seiten lange Projektbeschreibung hinzu. Bitte beachten Sie, dass das Fellowship keine finanzielle Förderung beinhaltet.

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Call for Papers & Articles
Euro-Mediterranean Entanglements in Medieval History
Abraham Cresques, Katalanischer Weltaltlas, um 1375, Ausschnitt (© Wikimedia Commons).

Deadline: 8. Juni 2026

Die Deutschen Historischen Institute London, Paris, Rom und Warschau setzen im akademischen Jahr 2026/2027 die Online-Seminar-Reihe "Euro-Mediterranean Entanglements in Medieval History" fort. Sie richtet sich an Wissenschaftler*innen aller mediävistischen Disziplinen und Qualifikationsstufen. Ziel ist es, ein internationales und interdisziplinäres Forum zu schaffen, um den Austausch über vielfältige Themen und methodische Ansätze zu fördern.

Wir laden interessierte Forschende herzlich ein, ihre laufenden oder vor Kurzem abgeschlossenen Arbeiten vor einem internationalen Publikum zu präsentieren und zu diskutieren.

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Call for Articles
Für unsere Zeitschrift QFIAB

Sie forschen zu Themen der italienischen Geschichte bzw. Musikgeschichte? Oder Sie beschäftigen sich mit der Geschichte der deutsch-italienischen Beziehungen in transregionalen oder transnationalen Zusammenhängen? Unsere Institutszeitschrift erscheint einmal jährlich sowohl im Open Access als auch im Print-Format, ist epochenübergreifend und deckt den Zeitraum vom frühen Mittelalter bis zur Gegenwart ab.

 

Deadline für den nächsten Band 107 (2027): 31. Januar 2027.

Bei Interesse senden Sie uns bis zu diesem Zeitpunkt bitte Ihr Manuskript. Auf unserer Website finden Sie Hinweise zum Umfang des Textes sowie zu unseren Redaktionsrichtlinien.

 

Die Qualität der wissenschaftlichen Beiträge wird durch ein Double Blind Peer Review-Verfahren sichergestellt.

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Personalia
Wer macht was?
Junge Forschung am DHI Rom

Hier finden Sie einen Überblick über unsere aktuellen Stipendiat*innen und ihre Forschungsthemen.

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Vorträge
Hannah Ahlheim (Justus-Liebig-Universität Gießen)
"Gli alienati siete voi!". Anti-Psychiatrie als transnationale Bewegung nach 1945
Korridor in einem Pavillon der ehemaligen Psychiatrischen Klinik von Volterra.

1978 wurde in Italien eine radikale Entscheidung getroffen. Die Regierung verabschiedete das Gesetz Nr. 180, das die Auflösung der "Anstalten" und die Integration der Psychiatrie-Patient*innen in eine ambulante medizinische Versorgung verfügte. Vorausgegangen waren Jahre des Konflikts im Umgang mit als psychisch krank angesehenen Menschen. Kritik an der Psychiatrie bewegte aber nicht nur in Italien Politik, Wissenschaft und Öffentlichkeit. Die "Anti-Psychiatriebewegung" konfrontierte vor allem die liberal-demokratischen Gesellschaften Europas und Nord-Amerikas mit einer noch heute aktuellen, grundlegenden Frage: Wo sollte, konnte oder musste die Grenze zwischen "Normalsein" und "Verrücktsein", zwischen "Freiheit" und (Zwangs)Versorgung gezogen werden? Und wer war (und ist) dafür verantwortlich?

 

Das hier vorgestellte Projekt möchte neben den öffentlichen Diskussionen vor allem konkrete Praktiken und Akteure der "Anti-Psychiatriebewegung" in den Blick nehmen und dabei sowohl transnationale Verflechtungen als auch die so unterschiedlichen nationalen Lösungsversuche analysieren.

 

9. Juni 2026, 18.00–20.00 Uhr

Öffentlicher Vortrag

Veranstaltungsflyer (PDF)

 

Deutsches Historisches Institut in Rom

Bitte registrieren Sie sich für eine Präsenz- oder Online-Teilnahme
Vortrag in deutscher Sprache

 

Kontakt bei Schwierigkeiten mit der Anmeldung: info-event[at]dhi-roma[dot]it.

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10
Jun
Circolo Medievistico Romano

Oleg Voskoboynikov

Nicola de Sanctis, la sua Retorica moralis de officiis membrorum corporis humani e l'organologia alla Curia romana nel XIII secolo

 

Evgeniya Shelina

Il corpo e le membra nelle lettere papali del XIII secolo. Approccio linguistico e interpretazione storica

 

Vorsitz: Nicole Bériou

 

16.00 Uhr

Academia Belgica (Via Omero 8, Rom)

Veranstaltung in italienischer Sprache

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Nikolaus Freimuth (DHI Rom)
Hausfrau, casalinga, femme au foyer. Eine Sozialfigur und ihre westeuropäischen Wirklichkeiten in den 1970er und 1980er Jahren
Foto aus der Zeitschrift "Noi Donne", 1961, n. 11.

In den 1970er Jahren verlor das traditionelle Bild der "Hausfrau" als normatives Leitmodell der Nachkriegsgesellschaften zunehmend an Akzeptanz und wurde zu einer oft negativ bewerteten Sozialfigur. Doch diese Klischees spiegeln kaum die tatsächlichen Lebensrealitäten wider.

Der Vortrag untersucht die vielschichtigen Transformationen und Variationen dieser Figur in Italien, Frankreich und der Bundesrepublik Deutschland während der 1970er und 1980er Jahre. Anhand der Analyse neuer Medienformate wie partizipativer Radio- und Fernsehgespräche dieser Zeit erschließt er einen bisher kaum genutzten Bestand zeitgenössischer Oral Histories. Diese Quellen machen nicht nur gesellschaftliche Prozesse greifbar, sondern ermöglichen auch einen Einblick in die subjektiven Erfahrungswelten von Hausfrauen.

 

16. Juni 2026, 17.30–19.30 Uhr

Monatsvortrag

 

Deutsches Historisches Institut in Rom

Bitte registrieren Sie sich für eine Präsenz- oder Online-Teilnahme
Vortrag in deutscher Sprache

 

Kontakt bei Schwierigkeiten mit der Anmeldung: info-event[at]dhi-roma[dot]it.

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DHI unterwegs

Vorträge unserer Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler

 

 

10. Juni 2026, 10.30 Uhr

I rapporti difficili tra Roma e impero durante il pontificato barberiniano

Vortrag von Alexander Koller im Rahmen der Tagung "Dal trionfo al tracollo? La Roma barberiniana e il mondo (1623–1644)" (10.–12. Juni 2026).

 

Istituto Nazionale di Studi Romani, Rom

Weitere Informationen

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Impressum
Redaktion: Dr. Claudia Gerken, Ulrike Hekermans, Dr. Kordula Wolf
Deutsches Historisches Institut in Rom
Via Aurelia Antica, 391 - I-00165 Roma - Italia - www.dhi-roma.it